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Unbegleitete junge Flüchtlinge in NRW

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Herausforderung für Kommunen in NRW

Mehr als 13000 unbegleitete min­der­­jährige Flüchtlinge müssen aktuell in NRW betreut werden. Eine große Herausforderung für Jugendämter und freie Träger. Damit dies gelingen kann, müssen die Akteur­innen und Akteure mit den nötigen Ressourcen und Fähigkeiten ausgestattet und muss altes Ressort­denken überwunden werden.

Abbikdung junger Mensch

© Fotolia.com/Brainsil

Praxis-Test entscheidet sich vor Ort
„Nun müssen die neuen Gesetze den Praxis-­Test bestehen. Sie müssen, neben der dringend notwendigen Entlastung der zuletzt regelrecht abgesoffenen Kommunen, vor allem eine bessere Versorgung und Betreuung der jungen Flüchtlinge bringen“, sagt Hermann Zaum, Landesgeschäftsführer des Paritätischen NRW. „Dafür muss Ressortdenken überwunden, Behörden-Ping-Pong vermieden und die Bedürfnisse der jungen Flüchtlinge für freie Träger, Verwaltungen und die Politik handlungsleitend werden.“

Kommunen individuell befähigen

Die Kommunen müssen jetzt individuell be­fähigt werden, einen guten Job zu machen: mit Personal, Finanzen und Kom­petenzen. Die angekündigten Bundes­­mittel plus zusätzliche Landes­mittel sollen in die Kommunen fließen. Aus Sicht des Paritäti­schen NRW ist das richtig. Die Mittel dürfen aber nicht nur in die Ausstattung der Jugendämter, sondern müssen auch in die Strukturen, Angebote und Leistungen der freien Träger inves­tiert werden. Denn dort laufen die Kontakte und Erfahrungen zusammen, die es in lokal auszubauenden Netzwerken zu nutzen gilt.

Paritätischer NRW veranstaltete Tagung zum Thema

Bei einer Fachtagung des Paritätischen NRW mit dem Titel „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UmF) fordern die Kinder- und Jugendhilfe“ haben sich mehr als 100 Vertreterinnen und Vertreter von Trägern, Verbänden und Kommunen zum Thema ausgetauscht. Antje Steinbüchel von der Landesstelle NRW beim Landschaftsverband Rheinland skizzierte unter anderem die Auswirkungen der neuen Gesetze. Die Tagung fand am 16. Februar 2016 in der Alten Feuerwache Wuppertal statt. Eingeladen hatte das Paritätische Jugendwerk NRW.

 



 
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