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Mehr Barrierefreiheit in Bussen und Bahnen

VdK NRW begrüßt geplante Investitionen in ÖPNV

Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Öffentliche Verkehrsmittel spielen dabei eine bedeutende Rolle. Busse und Bahnen sind für Menschen mit Behinderung oft jedoch nur schwer zugänglich und nutzbar. Der VdK Nordrhein-Westfalen, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, begrüßt, dass in NRW künftig zielgerichteter in die Barrierefreiheit von Bussen und Bahnen investiert werden soll.

Rollstuhlfahrer vor Zug

Öffentliche Verkehrsmittel sind für Menschen mit Behinderung oft nur schwer zugänglich.
©Wolfgang Bellwinkel | DGUV (gesellschaftsbilder.de)

Das geplante Achte Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr in NRW sieht unter anderem eine Erhöhung der ÖPNV-Pauschale vor, mit der das Land die Finanzierung eines bedarfsgerechten Angebots in Städten, Kreisen und Gemeinden sichert. Darüber hinaus greift der Entwurf die Vorgabe der UN-Behindertenrechtskonvention auf, Betroffene und ihre Interessenvertreter/-innen unter anderem bei der Erstellung von Nahverkehrsplänen frühzeitig und aktiv einzubeziehen.

Verbindliche Regelungen für die Privatwirtschaft gefordert

Auf Bundesebene haben der VdK Deutschland, Der Paritätische Gesamtverband und andere Verbände eine gemeinsame Erklärung für Barrierefreiheit zur Bundestagswahl 2017 abgegeben. In dieser fordern sie die Bundesregierung dazu auf, anstelle der bisherigen freiwilligen Vereinbarungen gesetzliche Regelungen für die Privatwirtschaft mit einer Frist zur Umsetzung bis zum Jahr 2023 zu schaffen. Hierbei geht es zum Beispiel um den barrierefreien Umbau von Arztpraxen und Geschäften, barrierefreie Internetseiten und Fernsehsendungen, eine bessere Zugänglichkeit von Bahnhöfen, Flugzeugen, Taxen oder Fernbussen und mehr barrierefreien und altersgerechten Wohnraum. Für die Umsetzung fordern die Verbände eine verbindliche Förderung durch die KfW und andere Finanzhilfen.

 



 
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