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Flüchtlinge in Pflegeberufe bringen

Gruppenbild von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Qualifizierungsmaßnahme

Teilnehmer/-innen des Projektes Projekt BeQuFA mit der Bonner Integrationsbeauftragten Coletta Manemann (2. Reihe, 4.v.r.) und Projektleiterin Shilan Fendi (2. Reihe, 2.v.r.).
©Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe

Projekt fördert Integration und wirkt Fachkräftemangel entgegen

Für Asylsuchende und Flüchtlinge, die eine Arbeitserlaubnis haben, ist es oft schwierig, einen Job zu finden. Wenn sie arbeiten, dann oft im unqualifizierten, gering vergüteten Bereich. Gleichzeitig verstärkt sich der Fachkräftemangel in Deutschland immer mehr – vor allem in der Pflege. Der Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW will dem entgegenwirken. Im Rahmen eines Projektes qualifiziert er Flüchtlinge für eine Ausbildung in der Pflege.

Eine Teilnahme am Projekt BeQuFA (Berufsfeldbezogene Qualifizierung von Flüchtlingen und Asylbewerbern in überbetrieblichen Bildungsstätten und staatlichen Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen) dauert drei Monate. In dieser Zeit erfolgt eine Vermittlung von (fachbezogener) Sprache, die Ermittlung von pflegerischen Vorkenntnissen und Kompetenzen sowie die Teilqualifizierung im Berufsfeld Altenpflege.

Mit dem Projekt will der Verein, der staatlich anerkannte Ausbildungen im Bereich der Altenpflege durchführt, nicht nur neue potenzielle Mitarbeiter/-innen für die Pflege gewinnen, sondern auch zu einer nachhaltigen Integration der geflüchteten Menschen beitragen. BeQuFA ist Teil des Förderprogrammes „Integration durch Qualifizierung (IQ)“, das durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) gefördert wird.

Internetseite des Bonner Vereins für Pflege- und Gesundheitsberufe

 



 
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