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Bundesverdienstkreuz - Auszeichnung für den Vorsitzenden des Paritätischen Gesamtverbandes

Portrait Rosenbrock

Der Vorsitzende des Paritätischen Gesamtverbandes Prof. Dr. Rolf Rosenbrock hat das Bundesverdienstkreuz erhalten.
©Paritätischer Gesamtverband

Der Gesundheitswissenschaftler und Vorsitzende des Paritätischen Gesamtverbandes Prof. Dr. Rolf Rosenbrock hat aus den Händen Berliner Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat das Bundesverdienstkreuz erhalten. Damit wurde er für sein Wirken in der Prävention zur Gesundheitsförderung sowie in der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Gesundheitsforschung ausgezeichnet.

Prof. Dr. Rosenbrock gelte als produktiver, hoch angesehener und erfolgreicher Forscher, Lehrer und Politikberater, der durch sein insgesamt mehr als 40-jähriges Wirken in der Prävention und Gesundheitsförderung sowie in der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Gesundheitsforschung große Verdienste erworben habe.

Chancengleichheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt

„Ich bin dankbar für diese Auszeichnung, weil sie meinen jahrzehntelangen Einsatz für mehr Chancengleichheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt würdigt“, so Rosenbrock. „Zugleich sehe ich darin eine Wertschätzung und Anerkennung jener zivilgesellschaftlichen Kräfte, die ich dabei beraten und unterstützen konnte".

Vielfältiges Engagement


Rosenbrock war unter anderem Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Public Health, des Deutschen Forums für Prävention und Gesundheitsförderung und einer der Initiatoren und Berater des Projektverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit. Darüber hinaus engagiert sich Prof. Dr. Rosenbrock seit Jahrzehnten intensiv in der Bekämpfung von HIV/AIDS und hat wesentliche Impulse für die HIV-Politik in Deutschland geliefert, insbesondere im Bereich der HIV-Prävention. Von 1987 bis 1990 war er Mitglied der AIDS-Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages und war seit 1995 Mitglied im Nationalen AIDS-Beirat. Seit 2012 ist er Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes und war von 2015 bis 2016 Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege.

 



 
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