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Qualitätsnetzwerk-Spende für Selbsthilfegruppen

(v. l.) Emilia Kowalski und Anja Jüttemann überreichten einen Scheck über 900 Euro an den Vorsitzenden des Paritätischen, Norbert Klapper und Geschäftsführer Hans-Peter Metje.

(v. l.) Emilia Kowalski und Anja Jüttemann überreichten einen Scheck über 900 Euro an den Vorsitzenden des Paritätischen, Norbert Klapper und Geschäftsführer Hans-Peter Metje.

2010 wurde das „Qualitätsnetzwerk Gesundheit e.V“ gegründet, und zwar als Zusammenschluss von Heil- und Pflegeberufen der Region Steinfurt. Einer von vielen Vereinszwecken war es, als Verhandlungspartner für die Vertreterinnen und Vertreter der Heil- und Pflegeberufe gegenüber anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen und Kostenträgern aufzutreten. Zum Zeitpunkt der Vereinsgründung drohte die Etablierung einer physiotherapeutischen Praxis in Trägerschaft von Ärzten, die schließlich auch zunächst nicht verhindert werden konnte.

Insbesondere im Zusammenwirken mit Patienten und Patientenvertretungen, die durch jene Praxis Interessenkonflikte bei den Trägern und Nachteile für die Patienten feststellten, konnte die weitere Existenz der Praxis unterbunden werden, indem die Patienten das Therapieangebot verweigerten. Maßgeblich unterstützt wurden sie dabei durch das mit dem Paritätischen kooperierende Versicherten- und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt. Im vergangenen Jahr fassten die Mitglieder des Qualitätsnetzwerks Gesundheit den Beschluss, ihren Verein aufzulösen, weil der Vereinszweck erreicht war.

Für diesen Fall sah die Satzung vor, dass das Vermögen des Vereins dem Paritätischen zufließen sollte, der es ausschließlich und unmittelbar für die Unterstützung der Selbsthilfegruppen im Gesundheitswesen im Kreis Steinfurt zu verwenden hat. Der Paritätische unterhält unter anderem das „Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt“, das weit über 200 Selbsthilfegruppen unterstützt, überwiegend aus dem Bereich Gesundheitswesen. Dort findet die Spende in Höhe von 900 Euro ihre satzungsgemäße Verwendung.

 



 
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