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Aktuelles

  • Altenpflegeausbildung beim ESTA-Bildungswerk in Emsdetten
    Am 01.08.2018 starten wieder angehende Altenpflegefachkräfte in ihre Berufsausbildung beim ESTA-Bildungswerk in Emsdetten: Im Kurs EMS-3 werden bis zu 28 Schulplätze vergeben. „Manche Schülerinnen und Schüler haben bereits einen Ausbildungsträger samt Ausbildungsvertrag und fragen bei uns nach einem Schulplatz“ berichtet der stellvertretende Schulleiter Andreas Lehmann. „Manchmal führt der Weg auch direkt zu uns, dann setzen wir uns mit den Interessenten zusammen und überlegen gemeinsam, welche unserer Kooperationspartner für die Interessenten infrage kommen könnten“.
  • Bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum
    AbbildungVdK NRW fordert Landesregierung zu entschlossenem Handeln auf
    Aktuelle Zahlen des NRW-Bauministeriums zeigen: Bis 2040 fallen voraussichtlich rund 42 Prozent von derzeit etwa 470.000 Sozialwohnungen aus der Preisbindung. Angesichts dieser Entwicklungen fordert der VdK NRW, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, dass die nordrhein-westfälische Landesregierung entschlossen in den Bau von bezahlbarem und auch barriefreiem Wohnraum investiert.
  • Qualitätsnetzwerk-Spende für Selbsthilfegruppen
    2010 wurde das „Qualitätsnetzwerk Gesundheit e.V“ gegründet, und zwar als Zusammenschluss von Heil- und Pflegeberufen der Region Steinfurt. Einer von vielen Vereinszwecken war es, als Verhandlungspartner für die Vertreterinnen und Vertreter der Heil- und Pflegeberufe gegenüber anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen und Kostenträgern aufzutreten. Zum Zeitpunkt der Vereinsgründung drohte die Etablierung einer physiotherapeutischen Praxis in Trägerschaft von Ärzten, die schließlich auch zunächst nicht verhindert werden konnte.
  • Langzeitarbeitslosen-Unterstützung
    Wohlfahrtsverbände fordern Neuausrichtung der Förderinstrumente im SGB II
    Die Beschäftigung boomt. Dennoch sind allein in NRW 290.000 Menschen langzeitarbeitslos. Rund ein Drittel von ihnen hat ohne eine besondere Unterstützung nur schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Um zu verhindern, dass diese Menschen dauerhaft abgehängt werden und in Perspektivlosigkeit abrutschen, fordern die nordrhein-westfälischen Wohlfahrtsverbände eine Neuausrichtung der Förderinstrumente im SGB II (Hartz IV).
  • Arbeitslosenreport
    Die Freie Wohlfahrtspflege in NRW fordert mehr und bessere öffentlich geförderte Beschäftigung für Arbeitslose
    Der aktuelle Arbeitslosenreport der Freie Wohlfahrtspflege NRW unter Beteiligung des Paritätischen NRW liegt vor. Er belegt: Seit 2009 wurde die öffentlich geförderte Beschäftigung für Menschen im Hartz-IV-Bezug drastisch reduziert. Bundesprogramme gehen an den Bedürfnissen der Zielgruppe vorbei. Knapp 771.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen gelten als Langzeitleistungsbeziehende. Sie sind zur Sicherung ihres Lebensunterhalts dauerhaft auf Hartz IV angewiesen. Doch nur weniger als die Hälfte von ihnen (rund 296.000) tauchen in der Statistik der Langzeitarbeitslosen auf.
  • Brustkrebs-Vorsorge
    Blinde und sehbehinderte Frauen werden zu Medizinischen Tastuntersucherinnen„Offen denken – damit sich Neues entfalten kann“: Unter diesem Motto stand in diesem Jahr der Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Zu den durch die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft ausgezeichneten Orten zählt auch discovering hands, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW. Die Ausbildung von blinden Frauen zu Medizinischen Tastuntersucherinnen zeige, wie durch Experimentierfreude, Neugier und Mut zum Umdenken zukunftsweisende Innovationen im Bereich Brustkrebsfrüherkennung entstehen können.
  • Mit Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus umgehen
    Der Paritätische Gesamtverband hat zusammen mit anderen Wohlfahrtsverbänden eine Handreichung mit dem Titel „Miteinander gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung" herausgegeben. Sie soll Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich in den Verbänden aktiv sind, für Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus sensibilisieren und ihnen helfen, damit umzugehen.
  • Mit Sicherheit gut ankommen
    Flüchtlings-Schiff Al-hadj Djumaa geht mit Aktionen in fünf NRW-Häfen vor Anker
    Ein Schiff steuert fünf Häfen in Nordrhein-Westfalen an. Es ist das ehemalige Flüchtlingsschiff Al-hadj Djumaa, das 2013 mit mehr als 280 Menschen an Bord vor der Küste der Insel Lampedusa beschlagnahmt wurde. Jetzt stehen 70 Kupferfiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt an Deck. Seine Kunstwerke stellen Männer und Frauen aller Altersgruppen dar, aus allen Regionen der Welt. Das Schiff ist Teil der Aktion „Mit Sicherheit gut ankommen“ der Stiftung des Vereins Outlaw, einer Mitgliedsorganisation des Paritätischen NRW. Die Aktion soll die Themen Flucht und Migration wieder mehr in den Fokus rücken und die Menschen für die Dramatik einer Flucht sensibilisieren.
  • Freie Fahrt für Freiwillige
    Petition für kostengünstiges Nahverkehrstickets für Freiwillige des FSJ und BFD
    Tag für Tag setzen sich junge Menschen im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ) oder eines Bundesfreiwilligendienstes (BFD) für das Gemeinwohl in Nordrhein-Westfalen ein. Auch die Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW profitieren von diesem Engagement: Aktuelle unterstützen fast 2.000 Freiwillige ihre Arbeit. Der Paritätische NRW fördert dieses Engagement und setzt sich für eine bessere Anerkennung ein. Er unterstützt daher die Petition „Freie Fahrt für Freiwillige!“ des Landessprechendenrats des FSJ/BFD Kultur und Bildung.
  • Projektpartner gesucht
    Mit jungen Freiwilligen gemeinnützige Projekte vorantreiben
    Jedes Jahr kommen etwa 1500 junge Menschen aus aller Welt nach Deutschland, um sich in Workcamps für gemeinnützige Projekte einzusetzen. Organisiert werden diese Camps von den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (ijgd), Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW. Vereine, Bürgerinitiativen, Jugendorganisationen, Städte und Gemeinden sowie Forst- und Umweltschutzbehörden haben die Möglichkeit, diese Projekte gemeinsam mit den ijgd durchzuführen, zum Beispiel im sozialen, kulturellen, denkmalpflegerischen oder ökologischen Bereich. Für 2018 suchen die ijgd neue Projektpartner. Internationale Workcamps sind Begegnungsprogramme, in denen kleine Gruppen, bestehend aus 12 bis 20 Freiwilligen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren, für zwei bis vier Wochen zusammen leben und sich für ein gemeinnütziges Projekt engagieren. 25 Stunden die Woche führen sie zum Beispiel Kinderferienaktionen durch, arbeiten in Naturschutzprojekten mit, betreuen Seniorinnen und Senioren oder renovieren Jugendzentren. Dafür erhalten sie freie Unterkunft und Verpflegung.
  • Notfallausweis beim Parkinson-Forum erhältlich
    Er hat eine Größe von 10,5 mal 7,5 cm, wiegt sechs Gramm und passt somit in jedes gängige Portemonnaie, der Europäische Notfallausweis. Und doch führen nur wenige Menschen in Deutschland einen solchen Ausweis, der in neun Sprachen abgefasst und damit über die Grenzen Europas hinaus eine Unterstützung für Ersthelfer, Rettungsdienst oder Ärzte ist, mit sich. Bei einem medizinischen Vorfall ist auf 12 Seiten sofort erkennbar, ob relevante Vorerkrankungen bestehen, welche Medikamente in welcher Dosierung eingenommen werden oder welche Allergien vorliegen.
  • Mehr soziale Gerechtigkeit
    Organisationen und Gewerkschaften stellen Aufruf zur Bundestagswahl vor
    Eine gerechte Steuerpolitik, gute Arbeit statt prekäre Beschäftigung und Sozialleistungen, die zum Leben reichen – das fordern die Veranstalter des zweiten Armutskongresses in ihrem gemeinsamen Aufruf. Der Paritätische Gesamtverband, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Nationale Armutskonferenz wollen damit anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl zeigen, auf welche Politik es ankommt, um Armut wirkungsvoll einzudämmen. Unterstützt wird der Aufruf von 13 weiteren Sozial-, Wohlfahrts- und Fachverbänden sowie gewerkschaftlichen Organisationen.
  • Soziale Lage
    Paritätisches Jahresgutachten: Aufstiegsversprechen der sozialen Marktwirtschaft werden immer weniger eingelöst
    Wer sich anstrengt und bildet, kann sozial aufsteigen. Dieses Versprechen der sozialen Marktwirtschaft wird trotz der anhaltend guten Wirtschaftsentwicklung immer seltener eingelöst. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Jahresgutachten des Paritätischen Gesamtverbandes zur sozialen Lage in Deutschland. Der Bundesregierung sei es nicht gelungen, Armut und Ungleichheit spürbar zu reduzieren und mehr soziale Aufwärtsmobilität zu ermöglichen. Der Paritätische fordert eine „Agenda des Sozialen“ und in der Konsequenz einen rigorosen Kurswechsel in der Steuer- und Finanzpolitik.
  • Bundesverdienstkreuz - Auszeichnung für den Vorsitzenden des Paritätischen Gesamtverbandes
    Der Gesundheitswissenschaftler und Vorsitzende des Paritätischen Gesamtverbandes Prof. Dr. Rolf Rosenbrock hat aus den Händen Berliner Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat das Bundesverdienstkreuz erhalten. Damit wurde er für sein Wirken in der Prävention zur Gesundheitsförderung sowie in der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Gesundheitsforschung ausgezeichnet. Prof. Dr. Rosenbrock gelte als produktiver, hoch angesehener und erfolgreicher Forscher, Lehrer und Politikberater, der durch sein insgesamt mehr als 40-jähriges Wirken in der Prävention und Gesundheitsförderung sowie in der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Gesundheitsforschung große Verdienste erworben habe.
  • Teilhabechancen für Kinder verbessern – Zusammenarbeit von Kitas und Frühförderstellen stärken
    Im Zentrum des Projektes „Teilhabechancen für Kinder verbessern“ steht die Entwicklung eines Konzeptes für eine stärkere Zusammenarbeit von Frühförderstellen und Kindertageseinrichtungen. Vor allem die Kooperationsstrukturen zwischen pädagogischen, heilpädagogischen und therapeutischen Leistungserbringern sollen verbessert werden. Ziel ist eine verlässliche, optimal abgestimmte Unterstützung für Kinder, deren Entwicklung verzögert oder durch eine Behinderung beeinträchtigt ist und deren Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft gefährdet ist.
  • Ehrung beim Paritätischen
    Für 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit beim Sozialverband VdK Kreisverband Steinfurt , Mitglied im Paritätischen, ehrte dessen Vorsitzender Norbert Klapper Heinz Unland mit der goldenen Ehrennadel des Paritätischen. Heinz Unland war bereits fünf Jahre Vorsitzender des VdK Ortverbandes Ibbenbüren, als er 1996 dazu das Amt des stellvertretenden Kreisverbandsvorsitzenden übernahm. Beide Tätigkeiten übte er bis April 2016 aus. Er war zudem ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Münster und gehört dem aktuellen Vorstand der Kreisgruppe Steinfurt des Paritätischen an.
  • Teilhabechancen für Kinder verbessern – Zusammenarbeit von Kitas und Frühförderstellen stärken
    Im Zentrum des Projektes „Teilhabechancen für Kinder verbessern“ steht die Entwicklung eines Konzeptes für eine stärkere Zusammenarbeit von Frühförderstellen und Kindertageseinrichtungen. Vor allem die Kooperationsstrukturen zwischen pädagogischen, heilpädagogischen und therapeutischen Leistungserbringern sollen verbessert werden. Ziel ist eine verlässliche, optimal abgestimmte Unterstützung für Kinder, deren Entwicklung verzögert oder durch eine Behinderung beeinträchtigt ist und deren Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft gefährdet ist.
  • Tag der Pflege
    Freie Wohlfahrtspflege NRW fordert Ausbau der Altenpflege-Ausbildung
    Anlässlich des Internationalen Tags der Pflege warnt die Freie Wohlfahrtspflege NRW vor einem Fachkräftemangel. Sie fordert den zügigen Ausbau und eine gesicherte Finanzierung der Pflegeausbildung. Denn die Anzahl an Pflegebedürftigen steigt, gleichzeitig steigen auch die fachlichen Anforderungen an das Pflegepersonal. Die Freie Wohlfahrtspflege in NRW bildet in ihren rund 2.600 Diensten und Einrichtungen und 115 Altenpflegeschulen pro Jahr rund 13.000 Pflegekräfte aus. Fachkräfte, die in der Praxis dringend benötigt werden. Doch während der absolute Bedarf an Pflegefachkräften steigt, stehen dem Ausbildungsmarkt in den nächsten Jahren erheblich weniger Schulabgänger zur Verfügung.
  • Sozialpolitik in den Vordergrund rücken
    VdK NRW zur NRW-Landtagswahl 2017
    Der VdK NRW, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, kritisiert, dass bei der politischen Diskussion rund um die Landtagswahl am 14. Mai 2017 fast ausschließlich wirtschaftliche Themen und Fragen der inneren Sicherheit diskutiert werden. „Völlig ins Hintertreffen gerät hingegen, wie wir drängende gesellschaftliche Probleme nachhaltig lösen können – von der um sich greifenden Armut über Versorgungslücken bei der Pflege bis hin zum lückenhaften Abbau von Barrieren. Dabei sind Gerechtigkeit und Teilhabe aus unserer Sicht der beste Garant für unsere demokratischen Grundwerte und ein solidarisches Miteinander“, macht der Landesvorsitzende des VdK NRW, Horst Vöge, deutlich.
  • Pflegeeltern mit Migrationshintergrund
    Projekt will mehr Menschen mit Zuwanderungsgesichte für Pflegekinderhilfe gewinnen
    Es gibt immer mehr Pflegekinder mit einem Migrationshintergrund. Pflegeeltern, die selber einen Migrationshintergrund haben, gibt es aber nur wenige. PLANB Ruhr, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, will das ändern. In dem Projekt „PemM – Pflegefamilien mit Migrationshintergrund“ hat der Verein erarbeitet, wie mehr Menschen mit Zuwanderungsgeschichte für die Pflegekinderhilfe gewonnen werden können. Die Zahl an Kindern, die unter Inobhutnahme des Jugendamtes stehen und zeitweise oder dauerhaft nicht in ihrer eigenen Familie leben können, wird immer größer. Passende Pflegeeltern oder auch Gasteltern für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden dringend gesucht.
  • Fakten gegen Vorurteile
    Paritätischer räumt mit populistischen Stammtischparolen auf
    Menschen aufklären und im Wahljahr 2017 dazu bringen, verantwortlich und sozial zu wählen: Das ist das Ziel einer Kampagne des Paritätischen NRW gemeinsam mit dem Paritätischen Gesamtverband und weiteren Landesverbänden. „Vielfalt ohne Alternative“ richtet sich vor allem an noch unentschlossene Wähler/-innen. Viele Bürgerinnen und Bürger sind besorgt und liebäugeln mehr oder weniger offen mit rechten Positionen. Wer aber weiterhin offen ist für Argumente, findet im Rahmen der Kampagne „Vielfalt ohne Alternative“ gute Gründe, sich bei den anstehenden Wahlen gegen Rechts und für eine offene und vielfältige Gesellschaft zu entscheiden.
  • Gegen Mädchenbeschneidung
    Den Schutz und die Hilfe für von Mädchenbeschneidung bedrohte oder betroffene Mädchen und Frauen verbessern, soll das neue Bildungsportal www.kutairi.de. Die von der Aktion weißes Friedensband, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, betriebene Internetseite bietet schnelle zugängliche Informationen zur weiblichen Beschneidung. So sollen Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit, der Migrantinnen-Beratung, in Schulen, Kitas und Jugendämter oder Gesundheitswesen tätig sind, informiert und sensibilisiert werden.
  • Ehrung beim Paritätischen
    Für 15-jährige ehrenamtliche Tätigkeit bei Mobile e. V. Steinfurt, Mitglied im Paritätischen, ehrte dessen Vorsitzender Norbert Klapper Petra Edler-Tenbrink mit der silbernen Ehrennadel des Wohlfahrtsverbandes. Über den Vorsitz beim Mobile e. V. hinaus engagiert sich Petra Edler-Tenbrink vor allem maßgeblich bei der Organisation und Durchführung von größeren Veranstaltungen.
  • Spiel und Erholung für alle
    Appell der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW
    Auch geflüchtete Kinder und Jugendliche, die in Erstaufnahmeeinrichtungen leben oder aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten stammen, dürfen ihre Kommune oder ihren Landkreis nur aus „zwingenden Gründen“ im Ermessen der Behörden verlassen. Deshalb können sie oft nicht an Ferienfreizeiten oder Ausflügen teilnehmen. Das darf nicht sein, fordert die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW, der neben dem Paritätischen Jugendwerk NRW mit dem Deutschen Kinderschutzbund NRW auch eine Mitgliedsorganisation des Paritätischen NRW angehört.
  • OGS: Qualität sichern, Standards ausbauen
    Freie Wohlfahrtspflege NRW startet Kampagne zur Stärkung Offener Ganztagsschulen
    Offene Ganztagsschulen (OGS) sollen ein umfassendes und ganzheitliches Bildungs-, Erziehungs-, Betreuungs- und Förderangebot für alle Schülerinnen und Schüler in NRW bieten. Die Rahmenbedingungen für den Offenen Ganztag sind aber nicht ausreichend, um diesen Anforderungen entsprechen zu können. Unter dem Motto „Gute OGS darf keine Glückssache sein“ macht die Freie Wohlfahrtspflege NRW auf diese Problematik aufmerksam und fordert eine Stärkung des Offenen Ganztags.
  • Arbeitslosigkeit junger Menschen verhindern
    Arbeitslosenreport NRW beleuchtet das Thema Jugend und Arbeit
    136.400 junge Menschen haben für das Ausbildungsjahr 2015/2016 einen Ausbildungsplatz gesucht. Da nur 110.800 Ausbildungsstellen gemeldet waren, gab es eine Ausbildungslücke von 25.600 Stellen. Darauf weist die Freie Wohlfahrtspflege NRW in ihrem neuen Arbeitslosenreport hin und fordert die nordrhein-westfälische Landesregierung zum Handeln auf, zum Beispiel durch regulierende Eingriffe, ausbildungsvorbereitende und -begleitende Maßnahmen oder die Schaffung von Alternativen zur betrieblichen Ausbildung.
  • Frausein heißt oft arm sein
    Weltfrauentag: VdK NRW fordert faire Löhne und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
    Anlässlich des Weltfrauentags am 8. April mahnt der VdK NRW, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, erneut an, dass Frauen in Deutschland bei gleicher Arbeit im Durchschnitt immer noch 21 Prozent weniger verdienen als Männer. Dazu die VdK-Landesvorsitzende Katharina Batz: „Obwohl sie oft besser ausgebildet sind, sind Frauen seltener in Führungspositionen und Aufsichtsräten vertreten. Zudem sind sie überproportional von niedrigen Löhnen und Teilzeitarbeit betroffen."
  • In vielen Sprachen zu Hause
    Elternbroschüre zur mehrsprachigen Erziehung in zusätzlichen Sprachen erhältlich
    Kinder mehrsprachig zu erziehen ist nicht immer einfach. Mit der kostenlosen Broschüre „In vielen Sprachen zu Hause“ unterstützt der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, Eltern bei dieser anspruchsvollen Aufgabe. Ab sofort ist die Broschüre auch in deutsch-bulgarisch, deutsch-kurdisch und deutsch-portugiesisch erhältlich.
  • Armutsbericht 2017
    Die Armut in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand. Der vom Paritätischen Gesamtverband und weiteren Verbänden herausgegebene Armutsbericht zeigt:15,7 Prozent der Menschen in Deutschland sind arm. Dieser Höchstwert markiert einen mehrjährigen Trend wachsender Armut. Der Paritätische Gesamtverband fordert die Politik zu einem entschlossenen Handeln in der Arbeitsmarktpolitik, beim Wohnungsbau, in der Bildung und dem Ausbau sozialer Dienstleistungen und Angebote in den Kommunen auf. Voraussetzung für eine offensive Armutsbekämpfung sei ein rigoroser Kurswechsel in der Steuer- und Finanzpolitik.
  • Die Würde von Frauen ist unantastbar
    AbbildungÜbergriffe und sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen waren 2016, ausgelöst durch die Übergriffe in der Kölner Silvesternacht, ein zentrales Thema in der öffentlichen Debatte. Die Kölner Initiative gegen Sexualisierte Gewalt macht darauf aufmerksam, dass Gewalt gegen Frauen kein Einzelfall, sondern alltäglich ist. Mit einer Plakatkampagne sensibilisiert sie hierfür und möchte ein Zeichen für die Würde von Frauen und Mädchen setzen. Zu der Initiative gehören mit Lobby für Mädchen, agisra, FrauenLeben und Hennamond mehrere Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW.
  • Welttag der sozialen Gerechtigkeit
    AbbildungAnlässlich des Welttags der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar 2017 fordert das Bündnis „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle“ eine steuerpolitische Kehrtwende zur Finanzierung von mehr sozialer Sicherheit und notwendigen Investitionen in das Gemeinwesen. „Unser Bündnis wird dafür sorgen, dass sich alle Parteien in diesem Wahlkampf zum Thema Vermögens-, Erbschafts- und Einkommensteuer verhalten müssen. Ein guter Sozialstaat braucht zwingend eine solidarische und nachhaltige Finanzierung. Davon sind wir in Deutschland weit entfernt“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.
  • Steuer-Tipps für Eltern behinderter Kinder
    AbbildungEltern von Kindern mit einer Behinderung haben oft hohe finanzielle Belastungen. Dies hat der Gesetzgeber erkannt und räumt ihnen verschiedene Steuervorteile ein. Vom Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (BVKM) gibt es ein Merkblatt, das beim Ausfüllen der Steuerklärung hilft und zahlreiche aktuelle Informationen enthält. Das Steuermerkblatt folgt Punkt für Punkt dem Aufbau der Formulare für die Steuererklärung 2016. Es bietet schnelle und praxisnahe Hilfe beim Ausfüllen der Vordrucke. Darüber hinaus enthält das jährlich erscheinende Steuermerkblatt Hinweise zu steuerlich absetzbaren Fahrt- und Krankheitskosten und Erläuterungen zu den Voraussetzungen, unter denen behindertengerechte Umbaumaßnahmen bei der Steuer berücksichtigt werden können.
  • Gemeinsam. Sozial. Für NRW.
    Am 14. Mai 2017 stimmen die Menschen in Nordrhein-Westfalen darüber ab, welche Parteien und Abgeordneten künftig im Landtag vertreten sind. Sie entscheiden somit, in welche politische Richtung es in den kommenden fünf Jahren geht. Unter dem Motto „Gemeinsam. Sozial. Für NRW.“ hat die Freie Wohlfahrtspflege NRW einen Katalog sozialpolitischer Positionen und Forderungen entwickelt, die mit der Politik diskutiert werden sollen. Denn welche Sozialpolitik in NRW gemacht wird, hat nicht nur direkte Auswirkung auf die Wohlfahrtsverbände, sondern auch auf die Unterstützung, die die Menschen in den sozialen Einrichtungen und Diensten bekommen.
  • Treffen mit Ministerpräsident Ramelow
    AbbildungAnlässlich des Neujahrsempfangs der Partei Die Linke war Kreisgruppenvorsitzender Norbert Klapper zum Mittagessen im kleinen Kreis mit Ehrengast Bodo Ramelow, Ministerpräsident von Thüringen, eingeladen. In dem ausführlichen Gedankenaustausch, Bodo Ramelow berichtete unter anderem über die Entwicklung und die aktuelle Situation seines Bundeslandes, wurde aber auch ganz deutlich, dass der thüringische Ministerpräsident, die Kritik an der und die Forderungen des Paritätischen Gesamtverbandes zur Vermögens- und Einkommenssituation in der Bundesrepublik uneingeschränkt teilt.
  • Positionen von Lebenshilfe und AfD unvereinbar
    Lebenshilfe NRW-Vorstand stellt sich einstimmig gegen die AfD
    „Die Lebenshilfe und die Alternative für Deutschland (AfD) sind unvereinbar.“ Diesen Beschluss fasste einstimmig der Landesvorstand der Lebenshilfe NRW, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW. Anlass war die Rede des Thüringer Fraktionsvorsitzenden der AfD Björn Höcke wenige Tage vor dem Holocaust-Gedenktag, bei dem der Bundestag in diesem Jahr besonders an die die „Euthanasie“-Morde erinnerte. In seiner Rede forderte Höcke eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ und bezeichnete das Holocaust-Mahnmal in Berlin als „Denkmal der Schande“.
  • Abenteuerkiste ist Mitglied im Paritätischen
    AbbildungGreven. Die Abenteuerkiste hat sich einem weiteren Dachverband angeschlossen und ist jetzt Mitglied beim Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW. Der Paritätische ist einer der sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland und nach eigenen Angaben Dachverband von über 10.000 eigenständigen Organisationen, Einrichtungen und Gruppierungen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Er repräsentiert und fördert seine Mitgliedsorganisationen in ihrer fachlichen Zielsetzung und ihren rechtlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belangen.
  • Kritik an „Flüchtlingsabwehrpolitik“
    AbbildungIm Vorfeld des Treffens der EU-Staats- und Regierungschefs auf Malta kritisieren Pro Asyl und der Paritätische Gesamtverband in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel die derzeitige „Flüchtlingsabwehrpolitik“ der Europäischen Union scharf. Die Vorschläge der EU-Kommission zur Abriegelung der sogenannten Mittelmeerroute seien ein erneuter „Tiefpunkt europäischer Flüchtlingspolitik“ und zielten vorrangig auf die Auslagerung des Flüchtlingsschutzes nach Libyen und andere nordafrikanische Staaten, obwohl den Schutzsuchenden dort nachweislich Gefahr für Leib und Leben droht. Die Organisationen appellieren an Bundeskanzlerin Merkel, die Umsetzung des Kommissions-Vorschlags zu verhindern. Statt einer weiteren Abschottung Europas, seien legale und gefahrenfreie Zugangswege zu gewährleisten, so eine der zentralen gemeinsamen Forderungen.
  • Flüchtlinge in Pflegeberufe bringen
    AbbildungProjekt fördert Integration und wirkt Fachkräftemangel entgegen Für Asylsuchende und Flüchtlinge, die eine Arbeitserlaubnis haben, ist es oft schwierig, einen Job zu finden. Wenn sie arbeiten, dann oft im unqualifizierten, gering vergüteten Bereich. Gleichzeitig verstärkt sich der Fachkräftemangel in Deutschland immer mehr – vor allem in der Pflege. Der Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW will dem entgegenwirken. Im Rahmen eines Projektes qualifiziert er Flüchtlinge für eine Ausbildung in der Pflege.
  • Stiftung Anerkennung und Hilfe gegründet
    AbbildungEntschädigung von Heimkindern mit Behinderung
    Zum 1. Januar 2017 hat die Stiftung Anerkennung und Hilfe ihre Arbeit aufgenommen. Sie hat die Aufgabe, das Leid und Unrecht anzuerkennen, das Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie in der Zeit von 1949 bis 1975 (Bundesrepublik Deutschland) beziehungsweise 1949 bis 1990 (DDR) erfahren haben und die Betroffenen zu unterstützen. Die Lebenshilfe NRW begrüßt, dass damit nun endlich ein dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte aufgearbeitet werde. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren sehr intensiv dafür eingesetzt, dass diese Opfer, die eigentlich einen besonderen Schutz benötigt hätten, für ihr erfahrenes Leid entschädigt werden. Das Geld, das sie nun bekommen werden, kann ihre schrecklichen Erfahrungen nicht rückgängig machen.
  • Kritik an europäischer Asylpolitik
    AbbildungScharfe Kritik an den Vorschlägen der EU-Kommission zur Reform der europäischen Asylpolitik formuliert ein breites Bündnis von deutschen Flüchtlingsorganisationen und Verbänden, darunter der Paritätische Gesamtverband. Anlass sind die bevorstehenden Beratungen im EU-Rat. Das Bündnis warnt davor, dass mit der sogenannten Dublin-IV-Verordnung der Flüchtlingsschutz vorrangig in Staaten außerhalb der Europäischen Union ausgelagert und der Zugang für Schutzsuchende zu fairen Verfahren und menschenwürdigen Aufnahmebedingungen massiv erschwert wird. Die Organisationen appellieren daher an die Regierungsvertreter/-innen der 28 EU-Mitgliedstaaten, den Reformvorschlägen der EU-Kommission nicht zuzustimmen. Mehr
  • Mehr Barrierefreiheit in Bussen und Bahnen
    AbbildungVdK NRW begrüßt geplante Investitionen in ÖPNV
    Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Öffentliche Verkehrsmittel spielen dabei eine bedeutende Rolle. Busse und Bahnen sind für Menschen mit Behinderung oft jedoch nur schwer zugänglich und nutzbar. Der VdK Nordrhein-Westfalen, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, begrüßt, dass in NRW künftig zielgerichteter in die Barrierefreiheit von Bussen und Bahnen investiert werden soll.
  • Jedes Kind ist gleich viel wert
    AbbildungOnline-Petition gegen Kinderarmut
    „Der Nikolaus und der Weihnachtsmann machen oft einen Bogen um die Zimmer armer Kinder“. Darauf macht die Nationale Armutskonferenz (nak), der der Paritätische Gesamtverband angehört, anlässlich des Nikolaustages aufmerksam. Gerade in der Weihnachtszeit werde deutlich, wie groß der Mangel bei armen Familien ist. Mit der Online-Kampagne „Keine Ausreden mehr! Armut von Kindern und Jugendlichen endlich bekämpfen! #stopkinderarmut“ macht sie auf das drängende Problem der Kinderarmut aufmerksam und ruft dazu auf eine Petition zu unterzeichnen.
  • Ingeborg Rowedda geehrt
    AbbildungSteinfurt. Es sind große Fußstapfen, die sie hinterlässt. Sie schrieb Geschichte in der ambulanten Pflege, als sie 1988 den ersten Pflegedienst in Steinfurt gründete: Der Verein Mobilé e.V. trägt eindeutig die Handschrift von Ingeborg Rowedda. Jetzt gab sie die Geschäftsführung in jüngere Hände und wechselte zum 1. Dezember 2016 in den Ruhestand. Für ihre über 25-jährige ehrenamtliche Arbeit in Gremien des Paritätischen, unter anderem im Vorstand der Kreisgruppe Steinfurt, wurde Ingeborg Rowedda mit der goldenen Ehrennadel des Landesverbandes ausgezeichnet.
  • Weihnachtskarten schreiben und etwas Gutes tun
    AbbildungWeihnachtsgrüße nicht per E-Mail oder Whatsapp-Nachricht zu verschicken hat gleich zwei Vorteile: Man macht dem Adressaten mit einer Karte im Briefkasten viel Freude und kann gleichzeitig Gutes tun. Ab sofort sind die diesjährigen Wohlfahrtsmarken mit weihnachtlichem Motiv und einem Zusatzbeitrag von 30 Cent zugunsten der Freien Wohlfahrtspflege erhältlich. Das diesjährige Motiv zeigt mit den Hirten auf dem Feld ein zentrales Motiv aus der Weihnachtsgeschichte.
  • Anstoß Parität hoch aktuell
    AbbildungDer diesjährige „Anstoß Parität“ konnte aktueller nicht sein. Zu der auf dem Gelände des Areals Böhler in Düsseldorf stattgefundenen Veranstaltung begrüßte die Landesvorsitzende des Paritätischen, Elke Schmitz-Sawatzki. Sie unterstrich, dass aufgrund der großen Bedeutung der Paritätische diesmal kein fachliches Thema, wie Kinderbetreuung, Armut etc., gewählt hatte, sondern der Titel lautete: „Bürgerliche Brandstifter – Jetzt ist die Zivilgesellschaft gefragt.“
  • Cartoon gegen Nacktselfies
    AbbildungDie Nutzung sozialer Medien gehört für Jugendliche zum Alltag. Immer öfter geht es dabei auch um Nacktselfies. Zartbitter, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, sensibilisiert Jugendliche für dieses Thema. Mit einem neuen Cartoon zeigt die Beratungsstelle, wie man damit umgeht, wenn Jugendliche mit Nacktselfies in Berührung kommen. Zartbitter wird häufiger mit Fällen konfrontiert, in denen an Schulen oder im Bereich der Jugendarbeit Nacktbilder – meist von persönlich bekannten Jugendlichen – verschickt wurden. Daher bietet Zartbitter Workshops für Mädchen und Jungen an, um zum Beispiel innerhalb der Klasse die Auswirkungen dieser Art von Gewalt aufzuarbeiten.
  • Neue Broschüre: Denkanstöße VIII behandeln interkulturelle Öffnung in der Kita
    AbbildungIn der aktuellen Ausgabe der Denkanstöße geht es um das Thema interkulturelle Öffnung. Kinder in Deutschland wachsen schon seit längerem in einer multikulturellen Gesellschaft auf. In der Kindertageseinrichtung als Zukunftsort können Kinder, ihre Familien und Mitarbeiternde einander kennenlernen. Sich mit dem Eigenen und Fremden auseinanderzusetzen ist dabei nicht immer leicht. Der achte Band der Reihe Denkanstöße richtet sich an Kindertageseinrichtungen, Familienzentren und Einrichtungen der Kindertagespflege. Die Broschüre entält Fachbeiträge sowie nützliche Hinweise und Beispiele aus der Praxis. Mehr
  • Damit Pflege eine Perspektive hat
    AbbildungBei einer Fachtagung hat die Freie Wohlfahrtspflege NRW gemeinsam mit Referentinnen und Referenten aus Politik, Wissenschaft und Verbänden über die Perspektiven der Pflegeausbildung diskutiert. Themen waren eine sachgerechte Finanzierung der Pflegeausbildung, der Theorie-Praxis-Transfer in der Ausbildung und eine Akademisierung der Pflege. Es herrschte Einigkeit, dass der Gesetzesentwurf zum neuen Pflegeberufegesetz dringend angepasst werden muss. Mehr
  • Kalender für Mädchen
    AbbildungUnter dem Motto „Mach was draus“ ist die „Kalendrina“ für 2017 erschienen. Themen sind zum Beispiel außergewöhnliche Berufswünsche, Homosexualität oder die Frage, ob Mädchen und Jungen in der heutigen Zeit tatsächlich gleichberechtigt sind. Das Redaktionsteam besteht aus Mädchen mit und ohne Behinderung, die den Kalender in ihrer Freizeit gestalten. Projektträger ist unter anderem der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen (BRSNW), Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW.
  • Bundesteilhabegesetz: Verbändebündnis fordert dringend Nachbesserungen
    AbbildungEin Bündnis aus Paritätischem Gesamtverband, Deutschem Behindertenrat, Deutschem Gewerkschaftsbund und anderen warnt vor drohenden Leistungseinschränkungen und Verschlechterungen für Menschen mit Behinderung, sollten die aktuellen Gesetzesentwürfe für Bundesteilhabegesetz (BTHG) und Pflegestärkungsgesetz III (PSG III) unverändert in Kraft treten. Die Verbände fordern deutliche Nachbesserungen im Laufe des parlamentarischen Verfahrens und haben einen Forderungskatalog vorgelegt. Mehr
  • Neue Broschüre: 10 Jahre Paritätische Familienzentren in Nordrhein-Westfalen
    AbbildungIm Jahr 2006 gingen die ersten 250 Familienzentren in NRW an den Start, unter ihnen auch 29 Kitas aus den Reihen des Paritätischen NRW. Heute, zehn Jahre später ist die Gesamtzahl der Familienzentren in NRW auf 3.300 angewachsen und der Paritätische beheimatet insgesamt 247 von ihnen. Wie gelingt der Spagat zwischen den Anforderungen von Familienzentrum und Kita-Alltag? Welche Angebote sind erfolgreich? Und wie kann der Paritätische NRW die Familienzentren noch besser unterstützen? Zu diesen und weiteren Fragen wurden die 247 Familienzentren im Paritätischen NRW befragt. Mehr als die Hälfte der Familienzentren beteiligte sich an der Umfrage. Mehr
  • Gemeinsamer Protest für besseres Bundesteilhabgesetz vor NRW-Landtag
    AbbildungMit lautem Protest haben der Paritätische NRW, die Landesarbeitsgemeinschaft Werkstatträte NRW und die Lebenshilfe NRW vor dem Landtag für ein besseres Bundesteilhabegesetz demonstriert. Die rund 4.000 Demonstranten forderten die Landesregierung auf, sich für ihre Belange in den weiteren parlamentarischen Beratungen stark zu machen.
  • Vom Fußball bis zur Kita: Vereine fit für die Zukunft machen
    AbbildungIn Deutschland gibt es rund 600.000 Vereine, Tendenz steigend. Nahezu jede/-r zweite in Deutschland lebende Bürger/-in ist Mitglied in einem Verein. „Doch mehr und mehr Vereine haben Schwierigkeiten bei der Gewinnung von Nachfolgerinnen und Nachfolgern für Vorstandsposten. Zu ihrer Unterstützung haben wir Arbeitshilfen entwickelt und bieten Beratung,“ so Hermann Zaum, Landesgeschäftsführer des Paritätischen NRW bei der Abschlusstagung des Projektes „Engagement braucht Leadership“ in Essen.
  • Proteste gegen Bundesteilhabegesetz
    AbbildungVor Leistungskürzungen und Verschlechterungen für viele Menschen mit Behinderung warnt der Paritätische anlässlich der anstehenden Beratung von Bundesteilhabegesetz (BTHG) und Pflegestärkungsgesetz III (PSG) in Bundestag und Bundesrat. Durch bundesweite Protestaktionen machten der Gesamtverband und die Landesverbände darauf aufmerksam, dass das geplante BTHG nicht der UN-Behindertenrechtskonvention entspreche und vor allem auf Kostensenkungen abziele. In NRW fanden Aktionen in Wuppertal und Lippstadt statt. Dort zeigten der Paritätische NRW und seine Mitgliedsorganisationen dem BTHG „die rote Karte“.
  • Viele Medaillen für NRW-Sportler/-innen bei Paralympics
    Abbildung Acht Mal Gold in Rio für BRSNW-Athletinnen und Athleten Mit 57 Medaillen kehrt die deutsche Mannschaft von den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro zurück. Einen großen Beitrag zu diesem Erfolg haben die Athletinnen und Athleten des Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW (BRSNW), Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, geleistet. Sie holten achtmal Gold, elfmal Silber und viermal Bronze.
  • Hartz IV: Paritätischer fordert Regelsatz von 520 Euro
    AbbildungAuf 520 Euro muss nach einer Studie der Paritätischen Forschungsstelle der Regelsatz in Hartz IV angehoben werden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband wirft dem Bundesarbeitsministerium vor, bei der Neuberechnung der Regelsätze willkürliche Eingriffe in die Statistik vorgenommen und das Ergebnis auf 409 Euro künstlich klein gerechnet zu haben. Zur Bestimmung des Existenzminimums von Kindern verlangt der Verband die umgehende Einsetzung einer Expertenkommission. Mehr
  • Berlin war die Reise wert
    Nicht jedem ist es vergönnt, ins „Allerheiligste“ des Bundeskanzleramtes, den Kabinettssaal zu gelangen. Die vom Bundespresse- und Informationsamt organisierten politischen Bildungsreisen haben nämlich unterschiedliche Schwerpunkte. MdB Jens Spahn (CDU) hatte jetzt zu einer solchen viertägigen Reise ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen tätige Personen aus seinem Wahlkreis eingeladen.
  • Für einen gerechten Welthandel
    AbbildungDemonstration gegen CETA und TTIP am 17. September 2016 in Köln
    Mit sieben parallelen Großdemonstrationen – unter anderem in Köln - will ein breites gesellschaftliches Bündnis den immer lauter werdenden Protest gegen die umstrittenen Handelsabkommen CETA und TTIP am 17. September bundesweit auf die Straße bringen. Unmittelbar vor dem SPD-Parteikonvent zu CETA, der geplanten Abstimmung über CETA im Bundestag sowie dem Treffen des EU-Handelsministerrats im Oktober ist der bundesweite Demonstrationstag ein entscheidender Zeitpunkt diesem Protest Nachdruck zu verleihen.
  • Weg mit den Barrieren
    AbbildungAnlässlich des großen Bürgerfestes zum 70. Geburtstag Nordrhein-Westfalens in Düsseldorf (26. bis zum 28. August 2016) macht der VdK NRW, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, mit einer großen Plakat-Offensive auf die Kampagne „Weg mit den Barrieren“ aufmerksam. Mit ihr macht der Verband sich für eine barrierefreie Gesellschaft stark.
  • Bundesliga-Saisonstart: Inklusion von klein auf
    Abbildung Die Fußball-Bundesliga startet in die neue Saison. Auch viele Kinder fiebern mit ihren Lieblingsvereinen mit. Deshalb gibt es bei allen Fußball-Bundesligisten spezielle Angebote für ihre jüngsten Fans. Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen (BRSNW), Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, kooperiert mit zahlreichen der so genannten Kids-Clubs und bringt den Kindern mit unterschiedlichen Aktionen das Thema Inklusion nahe.
  • AfD unerwünscht
    AbbildungEine klare Absage hat das Trägerbündnis der Anti-TTIP-Demonstrationen, zu dem auch der Paritätische Gesamtverband gehört, der Alternative für Deutschland (AfD) erteilt. Die AfD Berlin hatte sich an das Demo-Büro gewandt, um zu fragen, wie sie sich an der Berliner Großdemonstration gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA beteiligen könne. „Gar nicht,“ so die Antwort von Christian Weßling, dem Koordinator des Trägerkreises. Er verwies auf einen Grundkonsens des Bündnisses: „Wir treten ein für eine solidarische Welt, in der Vielfalt eine Stärke ist. Auf unseren Demonstrationen gibt es keinen Platz für Rassismus, Rechtspopulismus und Antiamerikanismus.“
  • 70 Jahre NRW
    Abbildung Nordrhein-Westfalen wird 70. Zeitgleich ist Düsseldorf seit 70 Jahren Landeshauptstadt. Die runden Geburtstage feiern das Land und die Stadt beim NRW-Tag mit einem großen Bürgerfest (26. bis zum 28. August 2016, Düsseldorf). Unter dem Motto #LassDichDrücken gibt es ein buntes und vielfältiges Programm. Viele Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW feiern mit und nutzen die Gelegenheit, den Besucherinnen und Besuchern ihre Arbeit vorzustellen.
  • Paritätischer Gesamtverband fordert Reform der Pflegeausbildung
    Abbildung Als erfreulich bewertet der Paritätische Gesamtverband den Anstieg der Auszubildenden in Pflegeberufen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sei die Zahl der Ausbildungsanfängerinnen und -anfänger in Pflegeberufen seit 2004 um 41 Prozent gestiegen. Zugleich mahnt der Verband weitere Anstrengungen an, insbesondere den Altenpflegeberuf attraktiv weiter zu entwickeln. Konkret fordert er die konstruktive Behandlung des Pflegeberufsgesetzes im Deutschen Bundestag sowie eine bessere Refinanzierung der Pflege durch die öffentlichen Kassen. Mehr
  • Bundesteilhabegesetz – So nicht!
    AbbildungSeit Jahren warten behinderte Menschen in Deutschland auf eine Reform der Eingliederungshilfe. Der vorliegende Gesetzesentwurf zum Bundesteilhabegesetz bleibt jedoch weit hinter ihren Erwartungen zurück. Eine Postkartenaktion des Paritätischen Gesamtverbandes unter dem Motto „So nicht!“ soll Menschen mit Behinderung, Mitarbeiter/-innen in Angeboten und Diensten sowie allen Interessierten die Möglichkeit geben ihren Protest zum Ausdruck zu bringen. Außerdem hat der Paritätische NRW gemeinsam mit anderen Verbänden sechs Kernforderungen an das neue Gesetz formuliert.
  • Alleinerziehende in Armut: Paritätischer Wohlfahrtsverband fordert Reform des Unterhaltsvorschusses
    Umfassende Maßnahmen zur besseren Unterstützung und materiellen Absicherung Alleinerziehender und ihrer Kinder fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung zur wachsenden Armut Alleinerziehender. Notwendig seien eine grundlegende Reform des Unterhaltsvorschusses, gezielte Angebote für Alleinerziehende zur Qualifizierung, Beschäftigungsförderung und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, so der Verband.
  • Sozialbericht NRW zeigt: Viele Menschen bleiben ausgegrenzt
    AbbildungDer am 28. Juni 2016 von der NRW-Landesregierung vorgelegte Sozialbericht zeigt: Trotz verschiedener Förderprogramme hat sich in den vergangenen zehn Jahren an der Armutssituation in NRW wenig geändert. Die Zahl armer Alleinerziehender ist konstant hoch geblieben, die Anzahl derjenigen, die im Alter arm sind, steigt. 16,2 Prozent der Menschen in NRW sind aufgrund von Armut vom „normalen Leben“ ausgrenzt. Mehr
  • Paritätischer Gesamtverband fordert Qualitätsoffensive bei Kitas und Krippen
    AbbildungEine Qualitätsoffensive von Bund und Ländern für Kitas und Krippen fordert der Paritätische Gesamtverbandverband in Reaktion auf die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Betreuungssituation im regionalen Vergleich. Er kritisiert, dass Deutschland was die Qualität und insbesondere den Fachkräfteschlüssel angeht, einem „Flickenteppich“ gleicht. Mehr
  • Versicherte und Patienten brauchen stärkere Stimme
    Kreis Steinfurter Netzwerk zur Diskussion bei den Grünen in Berlin
    Als die gesetzliche Krankenversicherung zum ersten Dezember 1884 eingeführt wurde, galt es, die Arbeiterschaft für den Staat zu gewinnen. Wirkliche Mitwirkung der damaligen Beitragszahler war damals nicht gefragt, und auch heute sind wir noch weit davon entfernt. Das beklagt unter anderem das Versicherten- und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt (Kooperationspartner des Paritätischen) – ungehört bislang. Es ist das Verdienst der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen sich des Themas Patientenrechte ernsthaft anzunehmen und schon während der gesamten aktuellen Legislaturperiode eine Reihe von Diskussionsforen zu organisieren. „Die Patientenstiftung – Ein Modell für eine starke Patientenstimme,“ lautete das Thema, zu dem die Bündnis-Grünen jetzt nach Berlin eingeladen hatten. In der Veranstaltung, an der Dorothea Stauvermann, Reiner Krauße und Norbert Klapper vom Versicherten- und Patientennetzwerk teilnahmen, wurde wieder einmal klar:
  • Hand in Hand gegen Rassismus
    Abbildung Unter dem Motto „Hand in Hand gegen Rassismus“ haben am 18. Juni 2016 an die 8.500 Kinder, Jugendlichen, Frauen, Männer und Großeltern eine knapp vier Kilometer lange Menschenkette durch die Bochumer Innenstadt gebildet. Das Ziel war es, ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung zu setzen. Über 100 Organisationen und Verbände unterstützten das Bochumer Bündnis bei der Mobilisierung und Aufstellung der Menschenkette, unter anderem der Paritätische Wohlfahrtsverband.
  • Menschenketten gegen Rassismus
    Am 18. & 19. Juni: 40 Organisationen von Amnesty International bis zum Zentralrat der Muslime rufen zur Teilnahme in Bochum, Berlin, Hamburg, Leipzig und München auf.
    Gemeinsame Pressemitteilung des Bündnisses „Hand in Hand gegen Rassismus” vom 14.06.2016Unter dem Motto „Hand in Hand gegen Rassismus“ werben rund 40 Nichtregierungsorganisationen für die Teilnahme an Menschenketten in fünf Großstädten. In Berlin, Bochum, Hamburg, Leipzig und München werden am kommenden Wochenende Zehntausende Menschen kirchliche und soziale Einrichtungen, Flüchtlingsunterkünfte, Kulturstätten und Rathäuser verbinden. Damit möchten die Initiatoren ein starkes Signal für ein weltoffenes und vielfältiges Deutschland setzen.
  • Reform der Pflegeausbildung: Paritätischer sieht geplantes Pflegeberufsgesetz optimistisch – praktische Probleme scheinen lösbar
    Die aktuellen Bemühungen der Bundesregierung, ein Pflegeberufsgesetz auf den Weg zu bringen, begrüßt der Paritätische Wohlfahrtsverband. Die Reform der Pflegeausbildung sei eine große Chance, um die Attraktivität des Altenpflegeberufs zu steigern. Bei der Ausgestaltung der geplanten generalistischen Pflegeausbildung im Detail sei jedoch darauf zu achten, dass die Kompetenzen der Altenpflege auch angemessen berücksichtigt werden. Pflegeeinrichtungen und Schulträger müssten zudem ausreichend Zeit bekommen, um sich auf die Umstellung vorzubereiten. Zur Finanzierung der Pflegeausbildung fordert der Verband eine gesamtgesellschaftliche Lösung.
  • Gesundheit und soziale Ungleichheit: Experten ziehen erste Zwischenbilanz zum neuen Präventionsgesetz
    Ein Jahr nach Verabschiedung des Präventionsgesetzes zieht der Paritätische Gesamtverband mit rund 100 Expertinnen und Experten aus Politik und Praxis eine erste Zwischenbilanz zur Umsetzung. Bei einer zweitägigen Fachtagung in Berlin sollen über Chancen und Herausforderungen des Gesetzes auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene diskutiert, gelungene Praxisbeispiele vorgestellt und über weitere Perspektiven beraten werden. Mitwirkende sind unter anderem die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Heidrun Thaiss, Gernot Kiefer, Vorstand des GKV Spitzenverbandes und Olaf Liebig, Referatsleiter im Bundesgesundheitsministerium sowie Gesundheitsökonom Prof. Dr. Rolf Rosenbrock.
  • Bundesteilhabegesetz bleibt hinter eigenen Zielen zurück
    AbbildungDie Lebenshilfe NRW, Mitgliedsorganisation des Paritätischen NRW, unterstützt das im Referentenentwurf zum Bundesteilhabegesetz formulierte Ziel, die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiterzuentwickeln und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft zu verbessern. Sie kritisiert jedoch, dass der Entwurf an vielen Stellen hinter diesem selbst definierten Ziel zurück bleibe und sieht die Belange von Menschen mit einer geistigen Behinderung nicht ausreichend berücksichtigt.
  • Weltkindertag: Statement von Ulrich Schneider zu Kinderarmut in Deutschland
    „Die unerträglich hohe Kinderarmut in Deutschland ist eine Schande. Sie ist in diesem reichen Land nicht naturgegeben, sondern immer auch Ausdruck politischen Versagens. Insbesondere das so genannte Bildungs- und Teilhabepaket erweist sich seit fünf langen Jahren als untauglich, an der bedrückenden Lebenssituation und den fehlenden Aufstiegschancen etwas zu ändern. Es ist gescheitert. Wir brauchen eine Politik, die tatsächlich alle mitnimmt und kein Kind zurücklässt. Es geht hier aber nicht nur um arme Kinder, sondern um arme Familien. Wir brauchen einen tariflich entlohnten öffentlichen Beschäftigungssektor für die Eltern dieser Kinder, wir brauchen gut ausgestattete Gemeinschaftsschulen, wir brauchen auskömmliche Regelsätze in Hartz IV und handlungsfähige Kommunen.
  • Umstrittenes Gesetz zur Hartz-IV-Reform fallen lassen
    AbbildungAls „kaltes Apparatschikgesetz“, mit dem die Rechtsposition von Millionen Hartz-IV-Beziehern geschwächt und ihre Lebenssituation verschlechtert werde, kritisiert der Paritätische Gesamtverband das geplante Gesetz zur so genannten Rechtsvereinfachung im SGB II (Hartz IV). Der vorliegende Gesetzesentwurf, der aktuell im Ausschuss für Arbeit und Soziales beraten wird, habe mit Entbürokratisierung so gut wie nichts zu tun, sondern verschärfe vor allem Kontroll- und Sanktionsmechanismen. Für Millionen Betroffene drohten künftig Leistungseinschnitte. Der Paritätische Gesamtverband fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestags auf, das Gesamtpaket fallen zu lassen. Mehr
  • Hand in Hand gegen Rassismus
    AbbildungUnter dem Motto „Hand in Hand gegen Rassismus“ ruft der Paritätische Gesamtverband gemeinsam mit vielen anderen Organisationen anlässlich des internationalen Gedenktags für Flüchtlinge zu bundesweiten Menschenketten auf. NRW macht den Anfang. Am 18. Juni 2016 setzen die Menschen in Bochum ein Zeichen gegen Fremdenhass und für Menschlichkeit, Vielfalt und Weltoffenheit. Träger der Bochumer Kampagne ist das Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit, dem unter anderem IFAK, Mitgliedsorganisation des Paritätischen NRW, und die Bochumer Kreisgruppe des Verbandes angehören.
  • Massive Kritik an vorliegendem Referentenentwurf zum Bundesteilhabegesetz
    AbbildungAls massiven Verstoß gegen die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention kritisiert der Paritätische Gesamtverband den vorliegenden Referentenentwurf für ein Bundesteilhabegesetz (BTHG). Die derzeitigen Pläne der Bundesregierung zielten in erster Linie auf Kostenbegrenzung, nicht aber auf die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Anlässlich des Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung appelliert der Verband an Bundessozialministerin Andrea Nahles, den Gesetzentwurf grundlegend zu überarbeiten und die zahlreichen Hinweise aus Betroffenen-, Fach- und Wohlfahrtsverbänden zu berücksichtigen. Mehr
  • Mehr Unterstützung für die soziale Arbeit der Muslime und Aleviten
    AbbildungDer Islam ist mit rund vier Millionen Muslimen die drittgrößte Religionsgemeinschaft in Deutschland – im Bereich der sozialen Arbeit und der Wohlfahrtspflege gibt es aber in muslimischen und alevitischen Gemeinden kaum professionelle Strukturen. Um dies zu ändern, sind jetzt in Nordrhein-Westfalen zwei miteinander verknüpfte Qualifizierungsprojekte gestartet. In 17 Moscheegemeinden und zwei Cem-Gemeinden sollen die vorhandenen Ansätze sozialer Arbeit ausgebaut und verbessert werden, insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, der Alten- und Behindertenhilfe, der Suchthilfe sowie der Ehrenamtsarbeit. Mehr
  • Paritätischer begrüßt Lohnplus im Öffentlichen Dienst
    AbbildungDie Tarif-Einigung im öffentlichen Dienst, die für kommunale Beschäftigte, zum Beispiel in in Kindertageseinrichtungen, ein Lohn-Plus von 4,75 Prozent vorsieht, bewertet der Paritätische Gesamtverband als zentrales und positives Signal zur besseren Anerkennung und Wertschätzung sozialer Berufe. Er fordert, dass die vereinbarten Verbesserungen eins zu eins in der Refinanzierung der freigemeinnützigen Träger berücksichtigt werden. Mehr
  • Demonstration in Hannover: 90.000 fordern "TTIP & CETA stoppen". Bündnis fordert von Merkel und Obama gerechten Welthandel statt Demokratieabbau
    Am Vortag des Treffens zwischen US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der Messe in Hannover haben am 23. April unter dem Motto „TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel“ 90.000 Menschen gegen die Freihandelsabkommen zwischen der EU mit den USA (TTIP) sowie mit Kanada (CETA) protestiert. Die Zahl der Teilnehmenden übertraf die Erwartungen der Veranstalter deutlich. Zur Demonstration aufgerufen hatte ein zivilgesellschaftliches Bündnis von rund 20 Aktivistennetzwerken, Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen, Jugendverbänden, Wohlfahrts- und Sozial- und Kulturverbänden, Gewerkschaften, Bürgerrechts- und kirchlichen Organisationen.
  • Generations-Werkstätten von Dampfross e.V. landesweit einmalig
    AbbildungSteinfurter Verein erhält 3. Preis beim Engagementpreis des Paritätischen NRW
    Steinfurt, 22. April 2016. Soziale Organisationen aus ganz NRW haben sich um den Engagementpreis 2016 beworben. Geehrt wurde nun Dampfross e.V. aus Steinfurt. Der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW zeichnete den Verein am 22. April 2016 mit dem mit 2.000 Euro dotierten dritten Platz beim Engagementpreis des Verbandes aus. Mit dem Preis kürt der Paritätische NRW beste Beispiele aus der Praxis, in denen innovative Projekte zur Gewinnung von neuen Engagierten durchgeführt werden.
  • Abenteuerkiste Greven landesweit einmalig
    AbbildungGrevener Verein gewinnt Engagementpreis des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW
    Greven, 22. April 2016. Soziale Organisationen aus ganz NRW haben sich um den Engagementpreis 2016 beworben. Das Rennen gemacht hat die Abenteuerkiste Greven e.V.. Der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW überreichte dem Verein am 22. April 2016 den mit 4.000 Euro dotierten Engagementpreis des Verbandes. Mit dem Preis kürt der Paritätische NRW beste Beispiele aus der Praxis, in denen innovative Projekte zur Gewinnung von neuen Engagierten durchgeführt werden.
  • Ehrungen „auf Gegenseitigkeit“
    AbbildungBeim Sozialverband VdK Kreisverband Steinfurt standen am 16.04.2016 Neuwahlen auf der Tagesordnung. Der amtierende Vorsitzende, Werner Lammers, trat aus Altersgründen nicht zur erneuten Wiederwahl an. Zunächst war er stellvertretender Vorsitzender des VdK Kreisverbandes Steinfurt und übernahm 1996 den Vorsitz. Außerdem ist er seit 10 Jahren als ehrenamtlicher Richter am Landessozialgericht Essen tätig. „Für seine besonderen Verdienste um die soziale Arbeit“ wurde Werner Lammers mit der goldenen Ehrennadel des Paritätischen ausgezeichnet.
  • Paritätischer kritisiert geplantes Integrationsgesetz als Sanktionskatalog
    AbbildungDeutliche Kritik übt der Paritätische Gesamtverband an den vorliegenden Eckpunkten für ein Integrationsgesetz. Das Gesetz ist vor allem von Restriktionen und neuen Sanktionen geprägt und birgt die Gefahr, Misstrauen und Vorurteile gegenüber Geflüchteten zu bedienen. In dem Eckpunktepapier ist zwar von Sanktionen bei nicht erfüllten Integrationsleistungen die Rede, aber es wird in keiner Weise aufgeführt, wie die Gestaltung und Finanzierung der Integrationsangebote von statten gehen soll. Mehr
  • Paritätischer Gesamtverband mahnt offene Rentendiskussion an
    AbbildungAls alarmierend bezeichnet der Paritätische Gesamtverband die aktuellen Zahlen zur Entwicklung der Altersgrundsicherung. Er fordert angesichts des erneuten Anstiegs der Zahl an Menschen, die im Alter auf Sozialleistungen angewiesen sind, durchgreifende Reformen. Dazu zählen eine Anhebung und Stabilisierung des Rentenniveaus auf 50 Prozent und eine nach unten hin armutsfest Ausgestaltung der Rente. Mehr
  • Der Paritätische Gesamtverband: Prof. Dr. Rolf Rosenbrock mit überwältigender Mehrheit als Vorsitzender für vier weitere Jahre im Amt bestätigt
    AbbildungDie Mitgliederversammlung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hat den renommierten Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Rolf Rosenbrock mit überwältigender Mehrheit für weitere vier Jahre im Amt des Verbandvorsitzenden bestätigt. In seiner Rede betonte Rosenbrock die Rolle des Verbandes als Teil der Zivilgesellschaft im Einsatz für Demokratie und Zusammenhalt: „Ich freue mich auf vier weitere Jahre Arbeit an den wichtigen Fragen unseres Gemeinwesens – die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die Integration von Geflüchteten, die Verminderung von Chancenungleichheit. Hier ist der engagierte Einsatz der Zivilgesellschaft unverzichtbar.“
  • Stiftung Gemeinsam Handeln erhält Qualitätssiegel
    AbbildungDie vom Paritätischen NRW gegründete Stiftung Gemeinsam Handeln hat das Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung erhalten. Dieses zeichnet professionelle und transparente Verwaltung von Treuhandstiftungen aus. Künftigen Stiftern bietet das vom Bundesverband Deutscher Stiftungen initiierte Siegel mehr Markttransparenz.
  • NRW zum Integrationsland Nr. 1 machen
    Gemeinsame Fachtagung des DGB NRW und Paritätischen NRW
    Düsseldorf, 11.04.2016 - Auf einer gemeinsamen Veranstaltung des DGB NRW und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW forderten Hermann Zaum, Landesgeschäftsführer des Paritätischen NRW, und DGB-Vorsitzender Andreas Meyer-Lauber das Land zu größeren Anstrengungen bei der Integration Geflüchteter auf.
  • Fünf Jahre Bildungs- und Teilhabepaket: Paritätischer und Deutscher Kinderschutzbund ziehen kritisch Bilanz
    Das Bildungs- und Teilhabepaket sei fünf Jahre nach seiner Einführung als gescheitert anzusehen, kritisieren der Paritätische Wohlfahrtsverband und der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband. Die Leistungen seien in ihrer Höhe unzureichend und in der bestehenden Form nicht geeignet, Bildung und Teilhabe für benachteiligte Kinder und Jugendliche zu ermöglichen, so die ernüchternde gemeinsame Bilanz. Die Verbände werfen der Bundesregierung mangelndes politisches Interesse vor und fordern eine Totalreform im Sinne der Kinder.
  • Aufstockung des Bundeshaushalts: Eingeplante Mittel sind zu wenig
    AbbildungDer Paritätische Gesamtverband begrüßt die Aufstockung des Bundeshaushalts für 2017 um 2,35 Milliarden Euro. Die zusätzlichen Mittel für Integration, Wohnungs- und Kitaausbau sowie aktive Arbeitsmarktpolitik seien zwingend notwendig. Sie reichten jedoch nicht aus, um den bevorstehenden Aufgaben langfristig gerecht zu werden.
  • Obama und Merkel kommen: TTIP und CETA stoppen
    AbbildungFür den 23. April 2016 ruft der Paritätische Gesamtverband gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus vielen anderen Organisationen zu einer Demonstration gegen die geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA auf. Anlass ist die Eröffnung der diesjährigen Hannover-Messe durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama. Unter dem Motto „Obama und Merkel kommen: TTIP & CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel“ geht es um 12 Uhr ab dem Opernplatz auf die Straße.
  • Weg mit den Barrieren!
    AbbildungMehr als 7,5 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Schwerbehinderung, weitere 17 Millionen Erwachsene sind schon heute dauerhaft in ihrem Alltag eingeschränkt. Für sie fordert der VdK, dessen nordrhein-westfälischer Landesverband Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW ist, klare gesetzliche Regelungen für eine barrierefreie Gesellschaft. Im Rahmen der Kampagne „Weg mit den Barrieren!“ erstellt der Sozialverband unter anderem eine Landkarte mit gemeldeten Barrieren.
  • Hand in Hand gegen Rassismus
    AbbildungDer Paritätische Gesamtverband setzt sich im Bündnis mit Campact, Amnesty International, Pro Asyl, Brot für die Welt, AWO, NaturFreunden und anderen Akteuren unter dem Motto „Hand in Hand gegen Rassismus“ für Menschenrechte und Vielfalt ein. Bei einem dezentralen Aktionstag am 19. März 2016 soll ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung zu gesetzt werden. Alle Aktionen sind in einer interaktiven Karte verzeichnet, allein in NRW sind es über ein Dutzend.
  • Menschen mit Migrationshintergrund nicht gut in den Arbeitsmarkt integriert
    AbbildungMigrantinnen und Migranten haben es auf dem Arbeitsmarkt schwer. Das zeigt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Grund dafür, dass Menschen mit Migrationshintergrund fast die Hälfte aller nordrhein-westfälischen Arbeitslosen ausmachen, seien vor allem fehlende oder in Deutschland nicht anerkannte Berufsabschlüsse. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW macht hierfür eine verfehlte Einwanderungs- und Arbeitsmarktpolitik verantwortlich und fordert mit Blick auf die Integration der nach Deutschland geflüchteten Menschen ein Umsteuern. Mehr
  • Paritätischer stellte sich vor
    AbbildungEs sei eine gute Idee gewesen, sie zu einem Treffen mit den Mitgliedsorganisationen des Paritätischen in der Stadt Steinfurt einzuladen und sie wünsche sich, dass das künftig einmal jährlich geschieht, zog Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer das Resümee des ersten Treffens dieser Art. Zwar waren ihr die meisten Organisationen bekannt, und sie überraschte mit ihrer Detailkenntnis, aber sie erfuhr auch Neues und bekam das ganze Bild vermittelt. Gastgeber war Lernen fördern.
  • Unbegleitete junge Flüchtlinge in NRW
    AbbildungMehr als 13000 unbegleitete min­der­­jährige Flüchtlinge müssen aktuell in NRW betreut werden. Eine große Herausforderung für Jugendämter und freie Träger. Damit dies gelingen kann, müssen die Akteur­innen und Akteure mit den nötigen Ressourcen und Fähigkeiten ausgestattet und muss altes Ressort­denken überwunden werden. Bei einer Fachveranstaltung haben sich Vertreter/-innen des Paritätischen NRW, von Mitgliedsorganisationen und dem Landschaftsverband Rheinland ausgetauscht.
  • Ansprüche auf Sozialleistungen gewissenhafter prüfen
    AbbildungAnlässlich des kürzlich veröffentlichten Jahresberichtes des nordrhein-westfälischen Landessozialgerichts, fordert der VdK NRW, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, eine gewissenhaftere Prüfung der Ansprüche auf Sozialleistungen. Der Vorsitzende des VdK NRW Karl-Heinz Fries: „In unserer Beratungspraxis machen wir leider immer wieder die Erfahrung, dass Sozialleistungen nur dann anerkannt werden, wenn Betroffene auf juristischem Wege für ihre berechtigten Interessen kämpfen.“ 2015 hat der VdK NRW für seine Mitglieder neun Millionen Euro an einmaligen und mehr als 500.000 Euro an laufenden monatlichen Zahlungen vor den Sozialgerichten erstritten.
  • Neue Broschüre: Elternrechte bei Hilfe zur Erziehung
    AbbildungEine neue Broschüre des Paritätischen NRW hilft Eltern, die Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder benötigen. „Elternrechte bei Hilfe zur Erziehung“ klärt auf: Was für Leistungen der Erziehungshilfe nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) gibt es? Welche Hilfen stehen mir zu? Welche Rolle spielt das Jugendamt? In einfachen Worten beschreibt die Broschüre, wie der Kontakt zu freien Trägern der Jugendhilfe und dem Jugendamt ablaufen kann und nimmt so Ängste vor dem Erstkontakt.
  • Armutsbericht 2016: Verbände kritisieren anhaltend hohe Armut und fordern von Bundesregierung sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel
    AbbildungEin Verharren der Armutsquote in Deutschland auf hohem Niveau beklagt der Paritätische Gesamtverband in seinem aktuellen Armutsbericht. Während in neun Bundesländern die Armutsquoten 2014 gesunken seien, belegt der Bericht einen Anstieg der Armut in den bevölkerungsreichen Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen - insbesondere bei Alleinerziehenden, Erwerbslosen sowie Rentnerinnen und Rentnern. Hauptverantwortlich sei der Bund. Selbst ein so großes Land wie NRW habe nur sehr begrenzte Möglichkeiten, seine Armut zu bekämpfen, solange die Weichen im Bund falsch gestellt seien. Die Herausgeber sehen daher keinerlei Anlass zur Entwarnung und fordern von der Bundesregierung einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um dringend notwendige Maßnahmen zur Armutsbekämpfung auf den Weg zu bringen. Mehr
  • Briefe schreiben und Gutes tun
    AbbildungDie Wohlfahrtsmarken 2016 sind erschienen. Diesmal ist es nach „Hänsel und Gretel“ (2014) und „Dornröschen“ (2015) mit „Rotkäppchen“ erneut ein Motiv aus Grimms Märchen. Die zusätzlichen Erlöse der Sonderbriefmarken fließen in soziale Projekte der Wohlfahrtsverbände, darunter auch der Paritätische NRW mit seinen rund 3100 Mitgliedsorganisationen. Erhältlich sind die Motive "Im Wald" als 70 Cent-Marke plus 30 Cent als Zuschlag, "Bei der Großmutter" als 85 Cent-Marke plus 40 Cent als Zuschlag und "Gutes Ende" als 1,45 Euro-Marke plus 55 Cent als Zuschlag. Die Wohlfahrtsmarken haben in Deutschland eine lange Tradition.
  • Gefälschter Leserbrief sorgt für Unruhe
    Am Samstag erschien in der WN in Greven ein Artikel, in dem ein gefälschter Leserbrief des Kreisgruppen-Vorsitzenden Norbert Klapper eingearbeitet wurde. Er enthielt unhaltbare Aussagen zur Flüchtlingsproblematik und sollte in der Öffentlichkeit für Unmut und Unruhe sorgen. Dies ist nur kurz gelungen, da die Sache rasch aufgeklärt werden konnte. Trotzdem bleibt natürlich ein bitterer Beigeschmack. Immer wieder gelingt es rechtsgerichteten Elementen, gefälschte Botschaften in die Welt zu setzen, die nur zum Ziel haben, die Stimmung aufzuheizen.
  • Nahles-Vorstoß zu Arbeitsmarktintegration gut gemeint, aber nur „Tropfen auf heißem Stein“
    AbbildungDer Paritätische Gesamtverband unterstützt die Forderung der Arbeitsministerin Nahles nach zusätzlichen Mitteln für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Der Verband macht jedoch darauf aufmerksam, dass es mit 450 Millionen Euro im Jahr nicht getan sei, sondern es tatsächlich des Zehnfachen an Mitteln benötige, um Beschäftigung für die Flüchtlinge, aber auch für Langzeitarbeitslose in Deutschland zu schaffen. Mehr
  • Familiennachzug: Statement Ulrich Schneider zu Asylpakt II-Kompromiss
    AbbildungZu dem Koalitionskompromiss in Sachen Asylpaket II, konkret die Frage des Familiennachzugs unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz, erklärt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes: "Dieser so genannte Kompromiss ist eine politische Farce zu Lasten schutzbedürftiger Kinder und ihrer Familien." Mehr
  • Online-Kurs Sprachlehrer/-in für Flüchtlinge
    Paritätischer Wohlfahrtsverband unterstützt ehrenamtliche Helfer/-innen
    Wichtiges Handwerkszeug für Ehrenamtliche: Ab sofort können sich Helfer/-innen für einen kostenfreien Online-Kurs für Sprachlehrer/-innen anmelden. Der Kurs möchte all jenen, die sich vorstellen können, Flüchtlingen beim Deutschlernen zu helfen, die ersten Schritte erleichtern. Die einzelnen Schulungseinheiten geben methodische und didaktische Hinweise, Einblicke in die Arbeit ehrenamtlicher Deutschlehrer/-innen und Hinweise zu organisatorischen und rechtlichen Fragen. Entwickelt wurde der Online-Kurs gemeinsam vom Paritätischen Wohlfahrtsverband und dem Software-Unternehmen SAP.
  • Klimaschutz von klein auf
    Abbildung„Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Wenn wir wollen, dass sie verantwortlich mit den vorhandenen Ressourcen und dem Klima umgehen, dann müssen wir die Grundlagen und Zusammenhänge dazu schon im Kindergarten und in der Kita vermitteln“, so NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel bei der Preisverleihung des Wettbewerbes „KlimaKita.NRW“. Besonders gut ist das im vergangenen Jahr der Kita Zaubersterne aus Duisburg, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, gelungen. Sie belegte den mit 1.500 Euro dotierten ersten Platz.
  • Reform der Pflegeausbildung: Paritätischer Gesamtverband kritisiert Pläne der Bundesregierung
    AbbildungAls unfertig und handwerklich noch nicht zu Ende gedacht kritisiert der Paritätische Gesamtverband die aktuell im Bundeskabinett verabschiedeten Pläne für ein Pflegeberufsgesetz, mit dem eine generalistische Pflegeausbildung eingeführt werden soll. Angesichts noch offener Fragen, insbesondere zur Umsetzung der Reform, rät der Verband dringend von einer schnellen Verabschiedung des Gesetzes ab. Mehr
  • Schulbegleitung auch für Angebote des Offenen Ganztags ermöglichen
    AbbildungLebenshilfe fordert Anerkennung des Offen Ganztags als schulisches Bildungsangebot
    Seit dem Schuljahr 2014/2015 haben Kinder mit Behinderung den Rechtsanspruch auf einen Platz an einer Regelschule. Schulbegleiter/-innen beziehungsweise Integrationshelfer/-innen unterstützen sie im schulischen Alltag. Die Kostenübernahme durch die Sozialhilfeträger ist in der Regel gewährleistet. Anders sieht dies im Offenen Ganztag aus. Daher fordert der Landesausschuss Kindheit und Jugend der Lebenshilfe NRW, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, den Gesetzgeber auf, den Offenen Ganztag als schulisches Bildungsangebot anzuerkennen und so eine Finanzierung zu ermöglichen.
  • Leitung für Kindertageseinrichtung in Greven gesucht
    AbbildungBasierend auf der Montessori Pädagogik.
    Wir starten zunächst klein und überschaubar mit 30 Kindern bis zum Alter von 6 Jahren bei einer Gruppenstärke von 15 Kindern. Wir verfolgen das Prinzip der Altersmischung und orientieren uns dabei an der Heterogenität in der Gesellschaft und der Familie. Angelehnt an den Grundgedanken Maria Montessoris, nehmen wir auch Kinder mit unterschiedlichem Förderbedarf und besonderen Fähigkeiten und Begabungen auf. Derzeit wird für uns ein barrierefreier Neubau im Süden von Greven (Finkenstraße 13) errichtet. mehr
  • Paritätischer fordert Anhebung des Hartz-IV-Regelsatzes
    AbbildungAls viel zu niedrig kritisiert der Paritätische Gesamtverband die geplante Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze. Zum 1.1.2016 sollen sie um lediglich 5 Euro auf dann 404 Euro steigen. In einer aktuellen Studie zeigt der Wohlfahrtsverband auf, wie die Bundesregierung 2011 die Sätze "trickreich kleingerechnet" hat und wie die Fortschreibung dieses Verfahrens dazu führt, dass die Hartz-IV-Sätze nicht bedarfsdeckend sind. Der Paritätische fordert eine Korrektur der Berechnung und die Anhebung der Regelsätze um 23 Prozent auf 491 Euro. Mehr
  • Paritätischer kritisiert Sozialticket mit Verspätung
    Mit 4-jähriger Verspätung führt der Kreis Steinfurt nun in 2016 günstige Mobiltickets für finanziell schwache Personengruppen ein. Das begrüßt der Paritätische. Dass den Betroffenen im Kreis Steinfurt die Leistung, die das Land Nordrhein-Westfalen seit 2012 fördert, über die Jahre vorenthalten wurde, ruft Norbert Klapper, Vorsitzender des Paritätischen im Kreis, gleichzeitig in Erinnerung: „Es darf daran erinnert werden, dass eine Mehrheit des Kreistags Steinfurt die von der SPD-Fraktion bereits seit 2011 geforderte Einführung des Tickets verhindert hat.“
  • Neues Kapitel Deutschland
    Im Rahmen seines Grußwortes anlässlich der Adventsfeier der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt (Mitglied im Paritätischen) appellierte Norbert Klapper (Kreisgruppenvorsitzender des Paritätischen) an die Anwesenden, darunter Steinfurts Bürgermeisterin Claudia-Bögel Hoyer, sich angesichts der Flüchtlingssituation solidarisch zu erweisen. Auch er habe vor 70 Jahren seine ostdeutsche Heimat verlassen müssen, allerdings nicht unter so dramatischen Bedingungen wie die Menschen, die jetzt zu uns kommen. Deutschland habe während des Dritten Reiches Schuld auf sich geladen, die durch nichts gutzumachen sei.
  • Stromkosten und Hartz IV: Paritätischer wirft Bundesregierung Verzögerungstaktik vor
    Eine „Verzögerungstaktik auf Kosten der Hartz-IV-Bezieher“ wirft der Paritätische Wohlfahrtsverband der Bundesregierung im Umgang mit dem Problem der Energiearmut einkommensarmer Haushalte vor. Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage von Abgeordneten der Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen, nach der für eine Überprüfung des im Hartz-IV-Regelsatz enthaltenen Anteils für Stromkosten „kein aktueller Handlungsbedarf“ bestehe, zeuge von „kaltherziger Ignoranz“ gegenüber der Lebenswirklichkeit von Millionen Betroffenen. Der Paritätische fordert die Bundesregierung auf, umgehend für die Übernahme der tatsächlichen Stromkosten in den Haushalten zu sorgen, die von Fürsorgeleistungen leben. Darüber hinaus sei die Neuermittlung und Anpassung der Regelsätze auf ein bedarfsgerechtes Niveau überfällig.
  • Workcamper und Flüchtlinge im gemeinsamen Einsatz
    AbbildungJedes Jahr kommen mehr als 1000 junge Menschen aus aller Welt nach Deutschland, um sich in internationalen Workcamps für gemeinnützige Projekte einzusetzen. In diesem Jahr arbeiteten sie in einigen Camps, zum Beispiel in Recklinghausen, zusammen mit jungen Flüchtlingen aus den lokalen Erstaufnahmeeinrichtungen. Organisiert werden die Workcamps von den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (ijgd), einer Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW. Eine Ausweitung der Teilnahme junger Flüchtlinge ist für 2016 geplant.
  • Erwerbslosigkeit ist Armutsrisiko Nummer eins
    AbbildungMehr als 16 Prozent der nordrhein-westfälischen Bevölkerung gilt als armutsgefährdet. Das höchste Armutsrisiko tragen die Erwerbslosen. Das zeigt der neue Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Aber auch Arbeit schützt nicht vor Armut. Bei rund 302.000 Menschen in NRW reicht das Einkommen nicht, um den eigenen beziehungsweise den Lebensunterhalt der Familie zu bestreiten. Sie beziehen neben ihrem Einkommen Hartz-IV-Leistungen. Problematisch: Viele Hartz-IV-Empfänger/-innen können größere Anschaffungen nicht aus ihrem Regelsatz bestreiten und verschulden sich durch Darlehen beim Jobcenter. Mehr
  • Jetzt für den Engagementpreis 2016 bewerben
    AbbildungAnlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts am 5. Dezember 2015 ruft der Paritätische NRW seine Mitgliedsorganisationen und andere unabhängige, nicht verbandsgebundene Initiativen dazu auf, sich für den Engagementpreis 2016 zu bewerben. Mit ihm prämiert der Verband innovative Projekte zur Gewinnung von neuen Engagierten. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2015.
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  • Neuer Landesvorstand des Paritätischen NRW gewählt
    Abbildung Bei der Mitgliederversammlung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Nordrhein-Westfalen am 27. November 2015 in der Stadthalle Wuppertal wurde ein neues Landesvorstand gewählt. Der Vorstand besteht erneut aus 15 Personen.
  • Paritätische Positionen zu Vorschlägen für Beschleunigung von Asylverfahren ("Asylpaket II")
    Die große Zahl schutzsuchender Flüchtlinge in Deutschland stellt für die Gesellschaft zweifelsohne eine große Herausforderung dar. Auch der Paritätische mit seinen über 10.000 Mitgliedsorganisationen bringt sich massiv ein, damit die Aufnahme und zügige Integration der Flüchtlinge in Deutschland gelingen kann. Dafür müssen aber auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen stimmen. Wir sehen mit großer Sorge, dass in kurzen zeitlichen Abständen immer neue Gesetzesverschärfungen im Asylbereich vorgelegt und verabschiedet werden, die keinesfalls - wie der Name suggeriert - nur auf eine Beschleunigung der Asylverfahren abzielen, sondern die die Bedingungen für ein faires Asylverfahren und eine gelingende Integration teilweise deutlich verschlechtern.
  • Paritätischer begrüßt Integrationspapier der SPD-Frauen
    AbbildungAuf grundsätzliche Unterstützung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes stößt das von fünf führenden SPD-Politikerinnen vorgestellte Eckpunktepapier zu Zusammenhalt und Integration in Deutschland. Das Papier weise den richtigen Weg. Es dürfe jedoch nicht die Tatsache ignoriert werden, dass ein Neustart in der Integrationspolitik ohne einen Neustart in der Steuerpolitik nicht zu realisieren sei. Notwendig sei nach Schätzungen des Verbandes ein zweistelliger Milliardenbetrag an zusätzlichen Mitteln, um notwendige Maßnahmen einer offensiven Sozial- und Integrationspolitik umzusetzen, die wirklich alle Menschen in Deutschland mitnehme. mehr
  • Gegen Hetze im Internet
    Abbildung Appell der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)
    Ein demokratisches und tolerantes Miteinander ist auch im Internet unverzichtbar. Gegenwärtig ist jedoch das Gegenteil der Fall. Hetze, Hass und Diskriminierung füllen die sozialen Netzwerken, Foren und Kommentarspalten der Nachrichtenmedien. In einem Appell ruft die Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) Bürger/-innen, Politik, Unternehmen und Institutionen auf, ihre Stimme gegen die Hetze im Internet abzugeben. Der Paritätische NRW hat mit der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes NRW den Appell unterzeichnet.
  • Meerbuscher wird Ehrenvorsitzender des Paritätischen NRW
    AbbildungCord Wellhausen für 40 Jahre außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement geehrt
    Wuppertal, 27.11.2015. Als Cord Wellhausen 1975 in den Vorstand des Paritätischen NRW gewählt wurde, vertrat der Verband die Interessen von 599 Mitgliedsorganisationen. Heute, am Tag seines Abschiedes aus dem Landesvorstand, sind es rund 3.100 Organisationen mit 5.800 Einrichtungen und Diensten. Wie kaum ein Zweiter hat Cord Wellhausen in den vergangenen 40 Jahren das Profil des Paritätischen NRW geprägt. Heute wurde der Meerbuscher von der Mitgliederversammlung des Verbandes in Wuppertal zum Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes gewählt.
  • Gegen Rechts: Land NRW muss niedrigschwellige Angebote ausbauen
    Paritätischer NRW positioniert sich gegen Rassismus und Rechtsextremismus
    Die Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte nehmen dramatisch zu und das Internet wird überschwemmt von rassistischen und rechtsradikalen Entgleisungen. „Wir dürfen nicht wegschauen, müssen uns Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung mit aller Kraft entgegenstellen“, forderte Elke Schmidt-Sawatzki, Landesvorsitzende des Paritätischen NRW, anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbandes in Wuppertal. Insbesondere sei die Landespolitik gefragt, möglichst schnell die richtigen Weichen zu stellen. Antidiskriminierungsarbeit und Arbeit gegen Rassismus und Rechtsextremismus in NRW müssten deutlich ausgebaut werden.
  • Tag gegen Gewalt an Frauen: Schutzlücken bei Asylbewerberinnen
    AbbildungAnlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen legt der Paritätische Gesamtverband ein Gutachten vor, nachdem es erhebliche Zugangshürden zu Schutz- und Hilfeeinrichtungen für von Gewalt betroffene Flüchtlingsfrauen in Deutschland gibt. Zuständigkeitskonflikte zwischen Behörden, aufenthaltsrechtliche Beschränkungen und nicht zuletzt sehr unterschiedliche Handhabungen in den einzelnen Bundesländern führten zu massiver Rechtsunsicherheit und Schutzlücken. Der Verband fordert den Gesetzgeber auf, durch entsprechende Klarstellungen, den Zugang zu Zuflucht und Hilfe für alle von Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder in Deutschland zu garantieren. Mehr
  • "Kampf um die Armut": Experten mahnen Armutsbekämpfung und gerechte Verteilungspolitik an.
    Gerade angesichts der zunehmenden Zahl von Flüchtlingen, die in Deutschland Hilfe suchen, sei die Bundesregierung mehr als je zuvor seit der Vereinigung zu einer offensiven Sozialpolitik aufgerufen, mahnen maßgebliche Experten anlässlich der Präsentation des Buches "Kampf um die Armut: Von echten Nöten und neoliberalen Mythen" in Köln. Ohne ein engagiertes staatliches Gegensteuern bestehe die große Gefahr, dass die steigenden Flüchtlingszahlen zu einer noch tieferen Spaltung der bundesdeutschen Gesellschaft als ohnehin gegeben, führten.
  • Personalschlüssel in Pflegeheimen: Paritätischer warnt vor prekärer Versorgungslage und fordert 30.000 zusätzliche Pflegekräfte
    Als alarmierend bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Universität Witten-Herdecke zur Belastung von Pflegekräften im Nachtdienst in deutschen Altenheimen. Die Studie, nach der im Durchschnitt eine Einzelkraft für 52 Personen pro Nacht zuständig ist, sei Ausdruck der seit Jahren unzureichenden Personalschlüssel. Die zunehmend prekäre Versorgungsrealität in deutschen Pflegeheimen werde sich mit Inkrafttreten des neuen Pflegestärkungsgesetzes weiter zuspitzen, warnt der Verband und fordert eine Anpassung der Personalschlüssel.
  • Soziale Spaltung der Städte in NRW droht
    AbbildungGünstiger und angemessener Wohnraum ist auf dem freien Markt vielerorts Mangelware und der soziale Wohnungsmarkt unzureichend. Arme Menschen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung oder psychisch Erkrankte sind ohnehin oft Verlierer auf dem Wohnungsmarkt. Hinzu kommt: Viele der in NRW schutzsuchenden Flüchtlinge werden dauerhaft bleiben und ebenfalls bezahlbare Wohnungen benötigen. „Wir müssen jetzt gegensteuern, damit sich die bereits heute prekäre Lage auf dem Wohnungsmarkt nicht zusätzlich verschärft“, forderte Elke Schmidt-Sawatzki, Landesvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW, anlässlich der Fachtagung „Wohnraum für Alle“ in Gelsenkirchen, die von NRW-Wohnminister Michael Groschek eröffnet wurde.
  • Paritätischer Gesamtverband kritisiert Zunahme der Stromabschaltungen in deutschen Haushalten
    AbbildungAls beschämenden Ausdruck sozialer Kälte bezeichnet der Paritätische Gesamtverband die Zunahme der Stromabschaltungen in deutschen Haushalten auf ein Rekordniveau. Im Vorfeld der Kabinettsberatungen zum Monitoringbericht der Bundesnetzagentur appelliert der Verband an die Bundesregierung, umgehend dafür zu sorgen, dass insbesondere Menschen in Hartz IV und in der Altersgrundsicherung in die Lage versetzt werden, ihre Stromrechnungen zu bezahlen. Mehr
  • Wohlfahrtsmarken für die Weihnachtspost
    AbbildungMotiv „Stille Nacht“ ab sofort erhältlich
    Seit dem 5. November 2015 sind die diesjährigen Wohlfahrtsmarken mit weihnachtlichem Motiv erhältlich. Dieses zeigt die St. Nikolaikirche in Oberndorf, in der die Kirchengemeinde „Stille Nacht“ singt. Das Lied wurde am 24. Dezember 1818 in dieser Kirche uraufgeführt. Die Weihnachtsmarken mit einem Zusatzbeitrag von 30 Cent werden zugunsten der Freien Wohlfahrtspflege herausgegeben. Bereits seit 1969 gibt es zur Weihnachtszeit die Wohlfahrtsmarken mit weihnachtlichen Motiven. Seitdem wurden 616 Millionen Weihnachtsmarken verkauft. Aus den Erlösen werden alle Bereiche gefördert, in denen die Wohlfahrtsverbände aktiv sind.
  • Armut in Deutschland: Paritätischer Gesamtverband beklagt tiefe soziale Kluft
    AbbildungIn den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes aus der Erhebung Leben in Europa (EU_SILC) sieht der Paritätische Gesamtverband einen weiteren Beleg dafür, dass Deutschland ein sozial tief gespaltenes Land ist. Die hohe Einkommensarmut in Deutschland sei alarmierend. Der Verband unterstreicht seine Forderung nach einem umfassenden Maßnahmenpaket zur Armutsbekämpfung. Zur Finanzierung entsprechender Maßnahmen sei zudem ein steuerpolitischer Kurswechsel unabdingbar. Mehr
  • Rechte Hetzer/-innen spenden unfreiwillig gegen Rechts
    AbbildungWer menschenverachtende Kommentare bei Facebook erstellt, spendet unfreiwillig gegen Rechts: Die Aktion „Hass hilft“ beantwortet auf humorvolle Weise Beiträge von Menschen, die zu Gewalt aufrufen oder sich rassistisch oder fremdenfeindlich im Internet äußern. Pro kommentierten Beitrag geht ein Euro an das Projekt EXIT-Deutschland, das Aussteiger/-innen aus der rechten Szene unterstützt oder die Aktion Deutschland hilft. So antwortet die Aktion "Hass hilft" auf fremdenfeindliche Kommentare bei Facebook. An Aktion Deutschland hilft sind sowohl der ASB, Mitglied im Paritätischen, als auch der Paritätische Gesamtverband beteiligt. Hass hilft ist ein Projekt der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH.
  • Jahresbericht 2014/2015 aus der Arbeit des Paritätischen NRW
    AbbildungIm Paritätischen verbinden sich professionell geführte Einrichtungen und Dienste mit Initiativen und Selbsthilfegruppen zu einem bunten Spektrum sozialer Organisationen. Diese Vielfalt spiegelt sich auch im aktuellen Jahresbericht des Paritätischen NRW wieder. Neben der Arbeit der Fachgruppen und verbundenen Unternehmen des Paritätischen präsentieren sich Mitgliedsorganisationen mit innovativen und richtungsweisenden Projekten.
  • Voll dabei!
    Abbildung Themen wie „Dumme Fragen“, „Typisch Mädchen“ oder „Berühmte Frau mit Behinderung“ finden sich in der neuen Ausgabe des Mädchenkalenders Kalendrina für 2016. Ein Redaktionsteam aus Mädchen mit und ohne Behinderung im Alter zwischen 11 und 19 Jahren hat für den Kalender geschrieben, fotografiert und ihn gestaltet. Am Projekt beteiligt ist der Behinderten-Sportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW), Mitglied im Paritätischen NRW. Dort ist der Kalender unter dem Motto „Voll dabei!“ ab sofort erhältlich.
  • Tarif-Einigung Kita: Paritätischer begrüßt Lohnverbesserungen für Erzieher/-innen
    AbbildungVon A wie Alkoholabhängigkeit bis Z wie Zwangsstörungen: Selbsthilfegruppen zu (fast) allen Themen finden Bürger/-innen jetzt ganz schnell und einfach online im Selbsthilfenetz des Paritätischen NRW. Aktuell umfasst die Datenbank unter www.selbsthilfenetz.de rund 9.000 Gruppen, sortiert nach ca. 700 Stichworten. Dank Förderung durch die AOK konnte der Paritätische das Internetportal technisch und optisch komplett neu aufsetzen. Mehr
  • 9.000 Selbsthilfegruppen in NRW online finden
    AbbildungVon A wie Alkoholabhängigkeit bis Z wie Zwangsstörungen: Selbsthilfegruppen zu (fast) allen Themen finden Bürger/-innen jetzt ganz schnell und einfach online im Selbsthilfenetz des Paritätischen NRW. Aktuell umfasst die Datenbank unter www.selbsthilfenetz.de rund 9.000 Gruppen, sortiert nach ca. 700 Stichworten. Dank Förderung durch die AOK konnte der Paritätische das Internetportal technisch und optisch komplett neu aufsetzen.
  • Pragmatisch, zielführend und mit großem Engagement
    Kurzfilm zeigt die Arbeit des ASB in der Flüchtlingshilfe
    In einem siebenminütigen Kurzfilm gibt der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Deutschland einen Einblick in seine Arbeit in der Flüchtlingshilfe. Der Film zeigt, wie die ehren- und hauptamtlichen Helfer/-innen Hand in Hand zusammen arbeiten und sich den täglich neuen Herausforderungen stellen. Gedreht wurde an drei Standorten – beim Auslandseinsatz in Serbien, in einer Notunterkunft in Berlin und in einer durch den ASB Ostwestfalen-Lippe, Mitglied im Paritätischen NRW, betreuten Erstaufnahmeeinrichtung in Bielefeld.
  • Flüchtlingskinder haben Rechte
    AbbildungIn Flüchtlingsunterkünften leben Kinder auf engstem Raum mit fremden Menschen zusammen. Es besteht kaum eine Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Oftmals können die Kinder nicht ungestört duschen oder auf die Toilette gehen. Sie sind schutzlos der konfliktreichen Atmosphäre ausgeliefert und die Gefahr, Opfer von sexueller Gewalt zu werden ist erhöht. Eine neue Broschüre von Zartbitter Köln, eine Mitgliedsorganisation des Paritätischen NRW, zeigt den Kindern, welche Rechte sie haben und wie sie sich Hilfe holen können. Mehr
  • Flüchtlingsgipfel: Paritätischer Gesamtverband mahnt Länder zu Kita-Ausbau
    AbbildungDer Paritätische Gesamtverband begrüßt die Entscheidung von Bund und Ländern, die aus dem Betreuungsgeld frei werdenden Gelder von einer Milliarde Euro in den Ausbau von Kitas und Bildungsangeboten für Kinder zu investieren. „Die zu uns kommenden Flüchtlinge verlangen uns auch im Bereich der vorschulischen Erziehung eine immense Integrationsleistung ab. Ein schneller und spürbarer Ausbau der Kita-Plätze ist ein Muss", erklärt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider. Mehr
  • Dank an die Glücksspirale
    Emsdetten. Dank der Unterstützung der Glücksspirale konnte das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt Anfang des Jahres die neuen Räumlichkeiten in der Rathauspassage 3 in Emsdetten beziehen. Nach einer längeren Umbauphase der früheren Backstube und dem darauf folgenden Nähcafé sind die Räumlichkeiten nun ebenerdig und barrierefrei zugänglich.
  • Unabhängige Patientenberatung: Paritätischer kritisiert Vergabeentscheidung
    Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat die heute bekannt gegebene Vergabeentscheidung zur Unabhängigen Patientenberatung deutlich kritisiert. Nach dem Verständnis des Paritätischen gehöre eine unabhängige Patientenberatung selbstverständlich institutionell in die Hände der Betroffenen und ihrer Zusammenschlüsse. Patientenschutz und Patientenberatung seien eine Aufgabe von Staat und Zivilgesellschaft.
  • Arbeitslosenreport NRW: Jede zehnte Frau in NRW bezieht Hartz-IV
    AbbildungMehr als jede zehnte erwerbsfähige Frau in Nordrhein-Westfalen muss Hartz-IV-Leistungen in Anspruch nehmen und jede zweite von ihnen ist bereits länger als vier Jahre auf die Grundsicherung angewiesen. Deutlich seltener als Männer finden sie wieder einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. Dies belegt die aktuelle Ausgabe des Arbeitslosenreports NRW. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW fordert daher angemessene Arbeitsbedingungen für Alleinerziehende, eine verbesserte Kinderbetreuung, gesetzliche Regelungen zur Schließung der geschlechtsspezifischen Entgeltlücke und die finanzielle Aufwertung so genannter Frauenberufe. Mehr
  • TTIP und CETA stoppen: Soziales schützen, Demokratie stärken
    Abbildung Für den 10. Oktober 2015 ruft der Paritätische Gesamtverband gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus vielen anderen Organisationen zu einer Großdemonstration gegen die geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA auf. Die Beteiligung des Verbandes an der Demonstration in Berlin steht unter dem Motto „Soziales schützen, Demokratie stärken“. Der Paritätische NRW unterstützt den Aufruf und lädt mit dazu ein, für den Schutz des Sozialen und die Stärkung der Demokratie auf die Straße zu gehen.
  • Gesamtverband kritisiert flüchtlingspolitischen Gesetzes-Aktionismus
    Abbildung Auf scharfe Kritik des Paritätischen Gesamtverbandes stoßen die aktuellen Pläne der Bundesregierung im Flüchtlingsbereich. Er kritisiert insbesondere die geplante leichtere Abschiebung sowie die massive Einschränkung jeglicher Sozialleistungen für die Flüchtlinge, für die nach der Dublin-Verordnung ein anderer Staat zuständig wäre. Der Verband bezeichnet dies als inhuman und verfassungsrechtlich höchst fragwürdig. Mehr
  • Jetzt für den Engagementpreis 2016 bewerben
    Abbildung Der Paritätische NRW prämiert erstmals Projekte zur Gewinnung von freiwillig Engagierten
    Freiwilliges soziales Engagement ist die Basis für die vielfältigen Angebote unter dem Dach des Paritätischen. Daher möchte der Paritätische NRW herausfinden, wo und wie neue freiwillig Engagierte gewonnen werden und wie Einrichtungen und Dienste sie in die Arbeit einbinden und unter welchen Bedingungen dies besonders erfolgreich ist. Die besten Projekte und Ideen möchte der Verband prämieren und verleiht 2016 erstmals den Engagementpreis.
  • Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren
    AbbildungDie Arbeitslosenquote sinkt, Fachkräftemangel wird beklagt. Gleichzeitig zählt Deutschland jedoch rund eine Million Langzeitarbeitslose. Etwa ein Drittel von ihnen lebt in NRW. Daher fordern das nordrhein-westfälische Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales und der Paritätische Gesamtverband ein Umsteuern in der Arbeitsmarktpolitik des Bundes und die Einführung eines Passiv-Aktiv-Transfers. Danach würde das Geld, das bislang für Unterstützungsleistungen („Hartz IV“) ausgegeben wird, künftig in öffentliche geförderte Beschäftigung investiert. „Wir dürfen es uns als reiche Gesellschaft nicht leisten, Hundertausende Menschen abzuschreiben. Wir müssen und können Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren“, erklärte Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands hierzu gemeinsam mit NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider. Mehr
  • Flüchtlingspolitik: Paritätischer Gesamtverband begrüßt Entlastung der Kommunen
    AbbildungDer Paritätische begrüßt außerordentlich, dass die Bundesregierung zur Bewältigung der Flüchtlingsprobleme in 2016 sechs Milliarden Euro bereitstellt. Umso enttäuschender ist allerdings, dass die von den Koalitionsspitzen beschlossenen Maßnahmen die Gründe für die tagtäglichen humanitären Katastrophen auf dem Mittelmeer und auf der Balkanroute überhaupt nicht berühren. Es wird weder am sogenannten Dublin-System gerüttelt, noch wird für sichere Flucht- und Zugangswege für die Flüchtlinge gesorgt. Mehr
  • Unabhängigkeit der Patientenberatung bewahren
    AbbildungDer Paritätische NRW ruft auf, Petition zu unterstützen
    Der Paritätische NRW unterstützt den Widerspruch der bisherigen Träger der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) gegen die Entscheidung des GKV-Spitzenverbandes und des Patientenbeauftragten der Bundesregierung Karl-Josef Laumann, die Patientenberatung ab 2016 von einem privaten, den Krankenkassen nahestehenden Unternehmen durchführen zu lassen. Bereits kurz nach der Entscheidung hatte der Paritätische NRW diese Entwicklung scharf verurteilt und sieht einen sozialpolitischen Skandal. Nun ruft der Verband zu öffentlicher Unterstützung des Widerspruches auf.
  • Psychosoziale Beratung von Familien mit schwer kranken Kindern
    AbbildungBunter Kreis Münsterland schließt mit Projekt Versorgungslücken
    Familien, deren Kinder schwer erkrankt, zu früh geboren oder behindert sind, müssen häufig ihren gesamten Alltag neu organisieren. Der Krankheitsverlauf mit seinen Höhen und Tiefen bestimmt das Familienleben und die sozialen Kontakte. Auch finanziell und organisatorisch stehen die Eltern vor Herausforderungen. Mit dem Projekt „Aufbau eines psychosozialen Beratungsangebotes für Eltern von chronisch und schwer kranken Kindern“ schließt der Bunte Kreis Münsterland, Mitglied im Paritätischen NRW, eine Versorgungslücke bei betroffenen Familien, die von der sozialmedizinischen Nachsorge nicht abdeckt wird und entwickelt gemeinsam mit Eltern und Kindern Lösungen für den sich immer wieder verändernden Alltag.
  • Immer mehr Arbeitslose werden zu Schuldnern der Jobcenter
    AbbildungVor zehn Jahren ist das Hartz-IV-Gesetz in Kraft getreten. Aus diesem Anlass zieht die Freie Wohlfahrtspflege NRW Resümee und kritisiert, dass der nicht ausreichende Regelsatz Arbeitslose dazu zwinge, Schulden beim Jobcenter zu machen. Diese gewähren jährlich rund 225.000 Darlehen, weil die Menschen nicht in der Lage sind, größere Anschaffungen aus den im Sozialgesetzbuch II gewährten Pauschalen zu tätigen. Welche Auswirkungen hat die Darlehenspraxis? Was haben zehn Jahre SGB II bewirkt? Diesen und weiteren Fragen geht die Freie Wohlfahrtspflege NRW in der Fachtagung „Das SGB II – 10 Jahre im Praxistest“ am 20. August 2015 in Düsseldorf nach. Mehr
  • Paritätischer beklagt wachsende Altersarmut und fordert Reformen in der Alterssicherung
    Mit der Forderung nach durchgreifenden Reformen zur Vermeidung von Altersarmut reagiert der Paritätische Wohlfahrtsverband auf die am Mittwoch vom Statistischen Bundesamt vorgelegten korrigierten Zahlen zur Entwicklung der Altersgrundsicherung in Deutschland. Die aktualisierten Zahlen belegten einen kontinuierlichen Anstieg der Altersarmut und zeigten, dass es im Unterschied zu anders lautenden Berichten aus der jüngsten Vergangenheit absolut keinen Anlass zur Entwarnung gebe. Der Paritätische prognostiziert, dass die Altersarmut spätestens ab 2025 noch deutlich schneller und dramatischer wachsen werde, wenn nicht umgehend politisch gegengesteuert werde.
  • Alle Achtung für die Pflege
    AbbildungASB NRW startet Kampagne für mehr Wertschätzung in der Altenpflege
    Für mehr öffentliche Wertschätzung des Altenpflege-Berufs wirbt der Arbeiter-Samariter-Bund NRW (ASB NRW) mit seiner neu gestarteten Kampagne „Alle Achtung für die Pflege“. Im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen und anderer Aktionen informiert der ASB NRW über die Aufgaben und Herausforderungen in der stationären und ambulanten Pflege. Mit der Kampagne tourt der ASB durch verschiedene Städte in NRW. Neben dem Einsatz für mehr Anerkennung des Berufsbildes, steht die Gewinnung und Ausbildung neuer Fachkräfte im Vordergrund der Informationsoffensive. Da die Zahl der älteren und pflegebedürftigen Menschen stetig steigt, werden in NRW in den nächsten Jahren bis zu 10.000 neue Fachkräfte gesucht.
  • Paritätischer kritisiert gefährliche Stimmungsmache: Leistungen für Flüchtlinge müssen ausgebaut statt eingeschränkt werden
    Mit Empörung reagiert der Paritätische Wohlfahrtsverband auf Äußerungen von Bundesinnenminister de Maizière, in denen der Minister die Leistungen und Standards für Flüchtlinge in Frage stellt und eine Überprüfung fordert. Der Verband kritisiert die Aussagen des Ministers im ZDF-Interview als „gefährliche Stimmungsmache“, die Rassisten und Rechten in die Hände spielen könne und darüber hinaus das große ehrenamtliche Engagement der Menschen für die Flüchtlinge untergrabe. Statt die Einschränkung von Leistungen in Aussicht zu stellen, müsste schnellstmöglich mit vereinten Kräften solidarisch dafür gesorgt werden, dass eine menschenwürdige Versorgung und Unterbringung der Menschen, die in ihrer Not in Deutschland Zuflucht suchen, gewährleistet wird. Auch über eine Ausweitung der Möglichkeiten, legal nach Deutschland einzuwandern, müsse endlich ernsthaft debattiert werden.
  • Armut ist weiblich
    AbbildungWenn in den Medien über Armut berichtet wird, kommt der weibliche Blickwinkel in der Regel zu kurz. Bessere Bildungsabschlüsse junger Frauen, Gender Mainstreaming in der Arbeitswelt und Elternurlaub sind zwar Meilensteine auf dem Weg zur Gleichstellung von Frauen und Männern, aber sie gaukeln uns eine heile Welt vor, die es für viele Frauen gar nicht gibt. Die neue Broschüre des Paritätischen NRW „Die Armut ist weiblich“ rückt den spezifisch weiblichen Blickwinkel auf das Thema Armut in den Fokus. Denn Frauen sind in praktisch allen Lebenslagen häufiger von Armut betroffen als Männer.
  • Bezahlbaren Wohnraum für Studierende schaffen
    AbbildungStudierendenwerken fehlen Investitionsmittel für den Wohnheim-Ausbau
    Seit dem Ausbau der Studienplätze im Rahmen des Hochschulpakts und der Bereitstellung zusätzlicher Master-Studienplätze strömen immer mehr Studentinnen und Studenten an die nordrhein-westfälischen Hochschulen. Gleichzeitig fehlen den Studierendenwerken, allesamt Mitglieder des Paritätischen NRW, jedoch Investitionsmittel, um günstigen Wohnraum zu schaffen. Auf diesen Missstand macht die Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke NRW aufmerksam und fordert vom Land NRW zusätzliche Zuschüsse für den Ausbau der Wohnheimplätze.
  • Wegweisende Inklusionsprojekte gesucht
    AbbildungJetzt um den Paul-und-Käthe-Kraemer-Inklusionspreis 2016 bewerben
    Immer mehr Personen und Organisationen engagieren sich, um Menschen mit Behinderung „die volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft und Einbeziehung in die Gesellschaft“ im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention zu ermöglichen. Zur Förderung dieses Engagements und der öffentlichen Wahrnehmung, schreibt die Gold-Kraemer-Stiftung, Mitglied im Paritätischen NRW, erstmals den Paul-und-Käthe-Kraemer-Inklusionspreis 2016 aus.
  • Sechs Jugendherbergen in NRW nehmen im Herbst Flüchtlinge auf
    AbbildungDeutsche Jugendherbergswerke Westfalen-Lippe und Köln schaffen 900 Not-Plätze
    Angesichts stetig steigender Flüchtlingszahlen und der für die Herbst- und Wintermonate erwarteten hohen Flüchtlingsströme müssen in Nordrhein-Westfalen 2000 zusätzliche Unterbringungsplätze geschaffen werden. 900 davon stellen die Landesverbände Westfalen-Lippe und Köln des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH), Mitglieder im Paritätischen NRW. Auf Vereinbarung mit den Bezirksregierungen Arnsberg und Köln wohnen von Oktober dieses Jahres bis Januar 2016 Flüchtlinge in sechs nordrhein-westfälischen Jugendherbergen.
  • Informieren, beraten, Einfluss ausüben
    Abbildung Antidiskriminierungsarbeit in NRW
    Eine zentrale Rolle bei der landes- und zunehmend auch bundesweiten Antidiskriminierungsarbeit spielt das Netzwerk „NRW gegen Diskriminierung“. Dieses besteht aus den fünf nordrhein-westfälischen Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit, die allesamt in Trägerschaft von Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW sind. Über seine Aufgaben und über verschiedene Themen der Antidiskriminierungsarbeit informiert das Netzwerk in einem Newsletter, dessen aktuelle Ausgabe gerade erschienen ist.
  • Aktueller „Arbeitslosenreport NRW“ belegt: Steigende Abhängigkeit von Hartz IV bei massivem Rückgang öffentlich geförderter Beschäftigung
    Freie Wohlfahrtspflege NRW fordert durchgreifende Reformen
    Münster, 20.07.2015. Erwerbsfähige Hartz-IV-Bezieher profitieren in NRW seit Jahren kaum noch von einer verbesserten Lage am Arbeitsmarkt. Ihre Zahl hat in den letzten Jahren zugenommen. Gleichzeitig stehen immer weniger öffentlich geförderte Beschäftigungsverhältnisse zur Verfügung. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW spricht von „Marktversagen“ und fordert durchgreifende Reformen. Im Februar 2015 bezogen über 1,112 Millionen Menschen (über 17 Jahre) Leistungen aus der Grundsicherung für Arbeitssuchende, im Februar 2014 waren es rund 1,106 Millionen, im Februar 2013 rund 1,092 Millionen.
  • Patientenberatung: Patientenrechte werden verscherbelt!
    Paritätischer NRW sieht sozialpolitischen Skandal bei der Patientenberatung
    Wuppertal, 17. Juli 2015. Künftig soll die Patientenberatung nicht mehr durch unabhängige Beratungsstellen, sondern durch ein Callcenter der den Krankenkassen nahestehenden Firma Sanvartis durchgeführt werden. Der Paritätische NRW verurteilt diese Entscheidung auf das Schärfste: „Das ist ein sozialpolitischer Skandal erster Güte! Damit wird die Neutralität der Beratung faktisch abgeschafft, die Rechte der Patientinnen und Patienten werden verscherbelt“, sagt Andrea Büngeler, stellvertretende Landesgeschäftsführerin des Paritätischen NRW. Der Wohlfahrtsverband fordert die Verantwortlichen, den GKV-Spitzenverband und den Patientenbeauftragten der Bundesregierung Karl-Josef Laumann auf, die Entscheidung zurückzunehmen.
  • Paritätische Empfehlungen für ein Gewaltschutzkonzept zum Schutz von Frauen und Kindern in Gemeinschaftsunterkünften
    Der Paritätische Gesamtverband hat „Empfehlungen an ein Gewaltschutzkonzept zum Schutz von Frauen und Kindern vor geschlechtsspezifischer Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften“ erarbeitet, um auf die besonderen Situationen und Bedarfe von Frauen und Kindern, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, aufmerksam zu machen und auf bestehende Schutzlücken hinzuweisen. Aufgrund der steigenden Anzahl der Menschen, die Schutz und Zuflucht in Deutschland suchen, fehlt es in vielen Städten und Kommunen an ausreichendem Wohnraum, in dem die Menschen untergebracht werden können.
  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) ? Entsetzen im wissenschaftlichen Beirat über Vergabeentscheidung
    Anlässlich der Entscheidung von GKV-Spitzenverband und dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, zur Vergabe der Patientenberatung an die Sanvartis GmbH erklären die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats Prof. Marie-Luise Dierks, Prof. Rolf Rosenbrock, Prof. Dr. Ullrich Bauer und Prof. Dr. Raimund Geene: „Wir sind als Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats entsetzt über die uns völlig unverständliche Entscheidung, die erfolgreiche Arbeit der UPD zu beenden. Die Vergabe an die Sanvartis GmbH entspricht in keiner Weise den Vergabekriterien für eine Unabhängigkeit und Neutralität in der Patientenberatung. Substanzielle Kritikpunkte, die im Beirat vorgetragen wurden und zwingend den Ausschluss dieses Bewerbers zur Folge hätten haben müssen, wurden offenbar ignoriert.
  • Paritätischer bewertet Riester-Rente als gescheitert und fordert eine Anhebung des Rentenniveaus
    Als eindeutig gescheitert bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband das Modell der „Riester-Rente“ anlässlich einer heute bekannt gewordenen Studie des DIW und der FU Berlin, nach der ein Großteil und zwar fast 40 Prozent der staatlichen Riester-Zulagen an Personen mit ohnehin überdurchschnittlichem Einkommen gehen. Der Verband fordert vor diesem Hintergrund die Bundesregierung auf, zu prüfen, die Zulagen für Neuabschlüsse drastisch zu reduzieren und stattdessen das Rentenniveau wieder auf fünfzig Prozent anzuheben.
  • Familiäre Pflege sichern , Staatssekretär K.-J. Laumann in Rheine:
    Abbildung Die familiäre Pflege muss gesichert werden. Das betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigter für Pflege, Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU), anlässlich einer Veranstaltung im Rheiner Bürgerhof fest, zu der das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine, der Jugend- und Familiendienst Rheine und der Paritätische im Kreis Steinfurt eingeladen hatten. „Zwei Drittel der pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause gepflegt. Und wiederum zwei Drittel davon ohne Hinzuziehung eines Pflegedienstes,“ so K.-J. Laumann. Gegenwärtig sind es die geburtenstarken Jahrgänge, vornehmlich Frauen, die pflegen.
  • Weniger Sanktionen gegen Bezieher von Arbeitslosengeld verhängen
    Die Freie Wohlfahrtspflege in NRW fordert, bedenkliche Sanktionsregelungen abzuschaffen
    Münster. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in NRW begrüßen die Überprüfung der derzeit geltenden Sanktionsregelungen durch den Bundestags-Ausschuss Arbeit und Soziales am kommenden Montag und wiederholen ihre Forderung auf Abschaffung der Sanktionen bei den unter 25-Jährigen. Die Leistungen von Unterkunft und Heizung müssen in jedem Fall und stets unangetastet bleiben. „Die Frage nach dem Sinn und Unsinn von Sanktionen muss vom Ausschuss beantwortet werden – und sollte sinnigerweise zu einer Abschaffung der Sanktionen führen“, plädiert Ludger Jutkeit, der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW. So führten Kürzungen der Bezüge häufig zu Mietschulden, die wiederum zum Verlust der Wohnung führen können. Unter 25-Jährige würden häufig nach Sanktionen den Kontakt zum Jobcenter abbrechen und fielen somit aus den für sie notwendigen Hilfesystemen heraus. Damit sei keinem gedient.
  • Bürgermeisterkandidat Dieter Teepe beim Paritätischen
    Abbildung Gesprächspartner fühlten sich verstanden
    Dieter Teepe, parteiloser Bewerber für das Amt des Bürgermeisters von Lengerich, traf sich mit Vertretern von Lengericher Vereinen, die unter dem Dach des Paritätischen organisiert sind. Die Begegnung fand in den Räumlichkeiten des Begegnungszentrums Lengerich e.V. in der Münsterstraße statt. Seitens der einzelnen Organisationen wurde unter anderem von Problemen bei der Beschaffung von Projektmitteln, den Schwierigkeiten bei der Wohnraumversorgung für Klienten, fehlenden Räumen für Selbsthilfegruppen, zu hohen Mieten für Vereinsräume und zunehmend reduzierten Maßnahmen im Bereich der Arbeitsmarktpolitik berichtet.
  • Paritätischer fordert tiefgreifende Neuordnung der europäischen Flüchtlingspolitik
    Eine tiefgreifende Neuordnung der europäischen Flüchtlingspolitik fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband und verlangt insbesondere von der Bundesregierung mehr Engagement auf diesem Feld. Es sei eine Frage von Humanität und Moral, den Flüchtlingen, die über das Mittelmeer Zuflucht in Europa suchen, in ihrer Not zu helfen. Notwendig sei eine völlig neue Verantwortungsteilung innerhalb der EU. So fordert der Verband ein Recht der Asylsuchenden auf freie Wahl des Zufluchtslandes. Statt Quoten sei ein finanzieller Ausgleich zwischen den Aufnahmeländern zu vereinbaren. Der Paritätische hat hierzu mit PRO ASYL und anderen Organisationen heute in Berlin ein Positionspapier vorgelegt.
  • Neue Internetseite gegen sexualisierte Gewalt
    Abbildung Präventionsmaterialien und institutionelle Schutzkonzepte für Jugendliche und Fachkräfte aus der Jugendarbeit
    Zartbitter Köln, Mitglied im Paritätischen NRW, hat eine Internetseite ins Leben gerufen, die kostenlos Materialien zum Schutz vor sexualisierter Gewalt gegen Jugendliche und junge Erwachsene bündelt. Auf www.sichere-orte-schaffen.de finden sowohl junge Menschen als auch Fachkräfte aus der Jugendarbeit wertvolle Tipps, um sexualisierte Gewalt zu verhindern. Alle Materialien stehen kostenlos zur Verfügung.
  • Positionen des Paritätischen Gesamtverbandes zur Reform des Sanktionsrechts im SGB II und der Arbeitsgelegenheiten
    Das Prinzip des „Förderns und Forderns“ in der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist insbesondere aufgrund der starken Kürzungen der Mittel für die aktive Arbeitsförderung in ein massives Ungleichgewicht geraten. Bei einer Förderquote von mittlerweile nur noch 9 Prozent und einer Vermittlungsquote von gerade einmal 14 Prozent erhalten die in der Grundsicherung für Arbeitsuchende lebenden Menschen keine ausreichenden Perspektiven. Gleichzeitig senken die Sanktionen die Leistungen häufig unter das soziokulturelle Existenzminimum ab.
  • Durchblick Pflegeversicherung
    Abbildung Neuauflage von praxisnaher Broschüre erschienen
    „Durchblick Pflegeversicherung“, ein Ratgeber für pflegebedürftige Menschen und pflegende Angehörige zu den Leistungen der Pflegeversicherung, ist aktuell in der vierten Neuauflage erschienen. Herausgegeben wird die Broschüre von der Familien- und Krankenpflege Essen, einer Mitgliedsorganisation des Paritätischen NRW. Auch Pflege-Profis finden in diesem Nachschlagewerk hilfreiche Tipps, um Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige kompetent zu beraten.
  • Bund muss sich stärker engagieren
    Abbildung Forderungen für eine verbesserte Flüchtlingspolitik
    Das Forum der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen (FdM) hat ein Grundsatzpapier zur Gestaltung der Flüchtlingspolitik in Deutschland verabschiedet. An fünf Punkten sieht das Forum Anpassungsbedarf bei der bestehenden Bundespolitik. Vor allem muss die Abstimmung zwischen Bund, Ländern und Kommunen verbessert werden, wobei stärkeres Engagement insbesondere von Seiten des Bundes gefragt ist. Die Kernforderungen des Grundsatzpapiers des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen sind:
  • Kita-Finanzierung: Nun sind Land und Kommunen gefragt
    Abbildung Paritätischer Wohlfahrtsverband NRW unterstützt Forderung der streikenden Erzieher/-innen
    Aufwertung des Erzieherberufs. Die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegene Verantwortung für die frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung muss nicht zuletzt auch bei der Bezahlung der Erzieher/-innen berücksichtigt werden. Fest steht jedoch auch: Das bestehende Finanzierungssystem in NRW gibt dies nicht her. Die 1.300 Kindertageseinrichtungen unter dem Dach des Paritätischen NRW sind ohnehin strukturell unterfinanziert und arbeiten seit Jahren am Limit.
  • Pflegereform: Paritätischer warnt vor Verschlechterungen für künftige Pflegebedürftige
    Angesichts der Ergebnisse einer aktuellen Studie, nach der die geplante Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs zu Verschlechterungen für einzelne Pflegebedürftige führen könnte, mahnt der Paritätische Wohlfahrtsverband deutliche Nachbesserungen an dem geplanten Modell an. Der Verband fordert, auf den ohnehin umstrittenen Pflegefonds zu verzichten und stattdessen mit dem Geld Schlechterstellungen zu verhindern.
  • Aktion Deutschland Hilft und ASB engagieren sich
    AbbildungWeitere Hilfen sind dringend nötig
    Nach den Erdbeben in Nepal sind tausende Menschen auf Unterstützung angewiesen. Diverse Hilfsorganisationen sind bereits vor Ort und leisten Nothilfe. Doch auch mittelfristig werden Hilfen notwendig sein. Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft, an dem unter anderem auch der Paritätische beteiligt ist, ruft dringend zu Spenden auf. Auch der Arbeiter-Samariter-Bund, eine Mitgliedsorganisation des Paritätischen schickt Helfer-Teams nach Kathmandu. Sie werden sich um die medizinische Versorgung und um Trinkwasseraufbereitung kümmern.
  • Jahresgutachten zur sozialen Lage
    Paritätischer sieht sozialen Zusammenhalt gefährdet und kritisiert falsche Prioritätensetzung der Großen Koalition
    Deutliche Defizite der Bundesregierung in der Sozialpolitik stellt der Paritätische Gesamtverband in seinem aktuellen Gutachten zur sozialen Lage in Deutschland fest. Die Analyse ausgewählter sozioökonomischer Indikatoren belege eine stetig tiefer werdende soziale Spaltung. Die im vergangenen Jahr umgesetzten Gesetzesvorhaben seien in der Gesamtheit nicht geeignet gewesen, dieser Entwicklung substantiell entgegenzuwirken, so das Ergebnis des Gutachtens. Durch Maßnahmen wie die umstrittene Rentenreform sei die Spaltung sogar noch verschärft worden. Der Verband fordert durchgreifende sozialpolitische Reformen insbesondere zur Bekämpfung von Armut und Langzeitarbeitslosigkeit. Zur Finanzierung sei eine stärkere Besteuerung sehr großer Einkommen und Vermögen erforderlich.
  • Unbegleitete Flüchtlingskinder: Paritätischer mahnt zügige Verhandlungen an
    Als eine "gelungene Grundlage" begrüßt der Paritätische Wohlfahrtsverband den Gesetzentwurf von Familienministerin Schwesig zur Betreuung unbegleiteter Flüchtlingskinder. Der Verband appelliert an Bundesregierung, Bundestag und Länder, nun zügig zu einvernehmlichen Lösungen bei der Frage von Zuständigkeiten, Verfahren und Verteilung unbegleiteter Flüchtlingskinder zu gelangen. "Bei allen Auseinandersetzungen um Verteilung und Kosten ist der vorgelegte Gesetzentwurf sichtlich von dem Ziel getragen, die Position der Flüchtlingskinder selbst zu stärken", lobt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider. "Im Zweifelsfall muss das Kindeswohl Richtschnur künftiger Verwaltungsentscheidungen sein."
  • Einheitliche Standards für Flüchtlingsunterbringung gefordert
    AbbildungVerabredungen des 1. Flüchtlingsgipfels müssen weiter vorangetrieben werden
    Die Bilanz der Freien Wohlfahrtspflege NRW zum zweiten Flüchtlingsgipfel am 15. April 2015 in Düsseldorf ist im Großen und Ganzen positiv. Die Freie Wohlfahrtspflege erkennt die Bemühungen des Landes an, die beim ersten Flüchtlingsgipfel getroffenen Zielvereinbarungen umzusetzen. Auch die Forderung nach der Entlastung des Landes und der Kommunen durch den Bund ist zu unterstützen. Dringenden Handlungsbedarf sieht die Freie Wohlfahrtspflege NRW jedoch hinsichtlich der unterschiedlichen Standards in der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen auf kommunaler Ebene.
  • Pflege-TÜV: Paritätischer Wohlfahrtsverband unterstützt Staatssekretär Laumann
    Als "in jeder Hinsicht begrüßenswert" bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband die heute vorgestellte Initiative des Pflegebeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Laumann, den "Pflege-TÜV" neu auszurichten. Auch nach Ansicht des Paritätischen seien die Pflegenoten, die derzeit vergeben werden, denkbar ungeeignet, um die Qualität von Pflegeeinrichtungen zu bewerten.
  • Ferienfreizeit für Flüchtlingskinder
    AbbildungDas Bündnis „Junge Flüchtlinge in NRW“ appelliert an die Ausländerbehörden, ihre Spielräume zu nutzen, um jungen Flüchtlingen die Teilnahme an Ferienfreizeiten zu ermöglichen. Gleichzeitig begrüßt das Bündnis, an dem sich auch das Paritätische Jugendwerk NRW beteiligt, den Wegfall der Residenzpflicht durch die neuen Beschlüsse des „Asylkompromisses“ von Bund und Ländern.
  • Präventionsgesetz: Paritätischer fordert Nachbesserungen
    Der Paritätische Wohlfahrtsverband sieht deutlichen Nachbesserungsbedarf bei dem vorliegenden Entwurf für ein Präventions- und Gesundheitsförderungsgesetz, das heute in erster Lesung im Bundestag beraten wird. Die bisherigen Pläne der Bundesregierung markierten zwar wichtige Schritte in die richtige Richtung, seien jedoch nicht ausreichend, um die gravierende sozial bedingte gesundheitliche Chancenungleichheit in Deutschland nachhaltig zu reduzieren. Als vordringlich erachtet der Verband insbesondere einen stärkeren Fokus auf das Wohn- und Lebensumfeld.
  • Norbert Klapper Schirmherr der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt
    AbbildungDie Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt hat wieder einen Schirmherrn. Beim jüngsten Gruppentreffen führte Regionalgruppenleiter Reiner Krauße den Vorsitzenden der Kreisgruppe Steinfurt des Paritätischen, Norbert Klapper, in das Amt ein. Er habe Bedenkzeit benötigt, erklärte der neue Schirmherr. Sein Vorgänger, der im Dezember verstorbene Heinz Hille, der zugleich erster Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Steinfurt war, sei für ihn der ideale Schirmherr gewesen und habe große Fußstapfen hinterlassen.
  • Arbeitsförderung: Paritätischer kritisiert schlechte Vermittlungsquote und fordert Ausbau öffentlich geförderter Beschäftigung
    Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert die aktuelle Arbeitsmarktpolitik scharf und fordert einen rigorosen Kurswechsel. Die in den vergangenen Jahren dramatisch gesunkene Vermittlungsquote sei ein klares Indiz für ein Scheitern der Arbeitsmarktpolitik. Notwendig seien eine komplette Neuausrichtung der Arbeitsförderung und insbesondere mehr Qualifizierungsmöglichkeiten, die Möglichkeit längerfristiger Förderung sowie der Ausbau öffentlich geförderter Beschäftigung. Der Paritätische reagiert damit auf aktuelle Angaben des Bundesarbeitsministeriums, nach denen immer weniger Arbeitslose durch staatliche Stellen wie Jobcenter in Arbeit vermittelt werden und über die Hälfte der in Arbeit vermittelten Personen zudem nach weniger als einem Jahr wieder arbeitslos sei.
  • Weltfrauentag auch bei uns ein Thema
    AbbildungDass die Stellung der Frauen auch bei uns ein Thema ist, macht Norbert Klapper, Vorsitzender des Paritätischen im Kreis Steinfurt, mit Blick auf die Pflege deutlich. Drei Viertel aller Beschäftigten in der Pflege sind Frauen, und ihr Anteil an den zu Hause Pflegenden dürfte eher noch größer sein. Selbst bei Vollzeitbeschäftigung ist das Nettoeinkommen unangemessen gering und liegt zudem oft unter dem von Männern, die die gleiche Arbeit verrichten. Nach dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz ist das verboten, aber kaum jemand geht dagegen vor – häufig aus Angst um den Arbeitsplatz. Frauen in der Pflege erwirtschaften auf diese Weise Renten, von denen sie nicht leben können. Verschärft wird die Situation zudem dadurch, dass die meisten Frauen – gerade in der Pflege – nur Teilzeitarbeit verrichten, oft sogar nur Minijobs ausüben.
  • Altenpflegeausbildung erhalten
    AbbildungDie deutsche Altenpflegeausbildung erhalten, lautete die Forderung vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Veranstaltung im Bürgerhof Rheine, „Braucht ein soziales Deutschland die EU?“ Auf Einladung des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Rheine, des Paritätischen im Kreis Steinfurt und des Jugend- und Familiendienstes Rheine ließ sich Nordrhein-Westfalens Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Dr. Angelica Schwall-Düren (SPD), von Norbert Klapper zu dem Thema befragen. Besondere Aktualität erhielt die Veranstaltung, indem just am Veranstaltungstage im Bundestag über die Verlängerung der Griechenland-Hilfe abgestimmt wurde.
  • Armut auf Höchststand: Studie belegt sprunghaften Armutsanstieg in Deutschland
    AbbildungDie Armut in der Bundesrepublik Deutschland befindet sich auf einem historischen Höchststand, so der Befund des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in seinem aktuellen Armutsbericht. Der Verband fordert von der Bundesregierung entschlossene Maßnahmen zur Armutsbekämpfung, darunter eine deutliche Erhöhung der Regelsätze in Hartz IV sowie Reformen des Familienlastenausgleichs und der Altersgrundsicherung.
  • Ursula Strickmann geehrt
    AbbildungAls ihr Bruder Richard sie 1992 beim Sozialverband VdK Ortsverband Borghorst anmeldete, wohnte Ursula Strickmann noch in Reutlingen. In Borghorst angekommen, übernahm sie sofort die Aufgaben der Frauenbeauftragten des Ortsverbandes, und kurz darauf wurde sie auch in den Kreisverbandsvorstand gewählt. Als es darum ging, personelle Probleme beim VdK Ortsverband Nordwalde zu lösen, übertrug der Kreisverbandsvorstand ihr auch diese Aufgabe. Jetzt wurde ihr vom Paritätischen (Dachverband des VdK) die silberne Ehrennadel verliehen. 2008 zog sich die heute 84-Jährige von allen Ämtern zurück, nimmt aber nach wie vor am Verbandsleben teil.
  • Richard Strickmann geehrt
    AbbildungEin schwerer fremdverschuldeter Unfall war für Richard Strickmann, der seiner Zeit am Marktplatz in Borghorst mit seiner Ehefrau eine Bäckerei mit Lebensmittelhandel betrieb, einer der Gründe, dem Sozialverband VdK Ortsverband Borghorst beizutreten. Damals wurde der Mitgliedsbeitrag noch monatlich persönlich kassiert. Richard Strickmann war einer der Unterkassierer, die in jeweils einem Bezirk diese Aufgabe wahrnahmen und auf diese Weise zugleich den persönlichen Kontakt zu den Mitgliedern pflegte. 1989 wurde er zum Vorsitzenden des Ortsverbandes Borghorst gewählt.
  • Stromkosten und Hartz IV: Paritätischer Wohlfahrtsverband fordert Sofortmaßnahmen gegen Energiearmut
    Als weiteren skandalösen Beleg für eine verfehlte Grundsicherungspolitik wertet der Paritätische Gesamtverband eine heute veröffentlichte Studie, nach der die Hartz-IV-Regelsätze zu niedrig bemessen sind, um die anfallenden Stromkosten zu bezahlen. Die Analyse des Vergleichsportals check24.de sei höchst plausibel. Nach Berechnungen des Paritätischen reiche die Unterdeckung im Regelsatz bezüglich der Stromkosten je nach Haushaltsgröße sogar bis zu 300 Euro pro Jahr. Der Verband fordert, die Stromkosten für Hartz-IV-Bezieher künftig nicht mehr im Regelsatz zu pauschalieren, sondern wie die Wohn- und Heizkosten direkt und in voller Höhe zu übernehmen.
  • Einladung - Braucht ein soziales Deutschland die EU?
    Wir befinden uns ohne Übertreibung in einer dramatischen politischen Situation: Das Geschehen in der Ostukraine und die Islamisten sind Themen, die wir noch vor gar nicht langer Zeit für undenkbar hielten. Die EU und die Eurozone befinden sich seit den Wahlen in Griechenland ebenfalls in einer schwierigen Situationen. Viele stellen sich angesichts der Probleme unter anderem die Frage, ob Deutschland oder andere Mitgliedsländer noch richtig in der Eurozone oder gar in der EU sind.
  • Paritätischer fordert Abschaffung der Pflege-Noten und kompletten Neustart beim Pflege-TÜV
    Der Paritätische Wohlfahrtsverband unterstützt die Unions-Forderung nach einer Abschaffung der umstrittenen Pflege-Noten und spricht sich für einen kompletten Neustart beim so genannten Pflege-TÜV aus. Bisher werde die tatsächliche Lebensqualität der Pflegebedürftigen bei der Bewertung von Pflegeeinrichtungen weitestgehend ausgeblendet. Der Verband verweist auf vorliegende bereits erprobte Alternativkonzepte für die Qualitätsprüfung in Altenheimen und appelliert an die Pflegekassen, endlich den Weg frei für echte Reformen zu machen.
  • Gemeinsam unterschiedlich sein
    AbbildungNeuer Leitfaden hilft sozialen Einrichtungen dabei, sich interkulturell zu öffnen
    Emsdetten, 4. Feb. 2015. Der Paritätische im Kreis Steinfurt unterstützt soziale Einrichtungen dabei, sowohl ihre Angebote als auch ihre internen Strukturen für Menschen aller Kulturen offen zu gestalten. Die kostenlose Broschüre „Leitfaden Interkulturelle Öffnung“ klärt die wichtigsten Fragen zum Thema und kann ab sofort heruntergeladen oder online durchgeblättert werden. Menschen mit Migrationshintergrund als Kunden, Angestellte, Leitungskräfte und als Vorstände gewinnen – Vereine und Initiativen lassen diese Chance zu oft ungenutzt. Das große Potential dieser Gruppe kommt nicht bei ihnen an und sie fragen sich: Wie kann ich gezielt Menschen ansprechen, die eine Migrationsgeschichte haben?
  • Eine gemeinsame Sprache finden – das wäre gut!
    Abbildung Patientenbeauftragter der Landesregierung zu Gast bei den Selbsthilfegruppen im Kreis Steinfurt
    Am Mittwochabend sind viele Teilnehmer/-innen aus verschiedenen Selbsthilfegruppen der Einladung des Netzwerks Selbsthilfe und Ehrenamt in den Bürgersaal von Stroetmanns Fabrik in Emsdetten gefolgt. Neben einem Rückblick auf das alten Jahr und einem Ausblick auf die anstehenden Themen und Termine im neuen Jahr, ging es bei diesem Treffen um das Thema Patientenorientierung und Patientenbeteiligung. Dirk Meyer als Patientenbeauftragter NRW ermunterte die Anwesenden dazu, sich mit ihren Anliegen gerne auch direkt an ihn zu wenden.
  • Existenzminimumbericht: Paritätischer fordert Kindergelderhöhung um 20 Euro
    Anlässlich der anstehenden Anhebung der Kinderfreibeträge im Steuerrecht fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband eine Erhöhung des Kindergeldes um 20 Euro. Der Verband kritisiert, dass bereits heute die monatliche Nettoentlastung durch die steuerlichen Kinderfreibeträge für Spitzenverdiener um 93 Euro höher ist als das Kindergeld, das Normalverdiener erhalten. Außerdem fordert der Verband die 20 Euro Kindergelderhöhung nicht auf Hartz IV anzurechnen.
  • Neue Expertise zu Hartz IV
    Paritätischer fordert 485 Euro Regelsatz
    Als völlig unzureichend kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die Anhebung des Regelsatzes bei Hartz IV zum 1.1.2015 um lediglich acht Euro von 391 auf 399 Euro. Der Regelsatz sei „mutwillig kleingerechnet“ und erfülle nach wie vor nicht die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts, das zuletzt im Juli 2014 deutliche Nachbesserungen bei der Bedarfsermittlung gefordert hatte. Nach eigenen Berechnungen des Paritätischen sei eine Erhöhung des Regelsatzes um 24 Prozent auf 485 Euro notwendig, um das soziokulturelle Existenzminimum zu sichern.

 



 
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