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Der Paritätische im Kreis Steinfurt

Sparpaket zerreißt Bundesrepublik: Paritätischer kritisiert Zwei-Klassen-Politik der Bundesregierung und warnt vor zunehmender Armut

01.09.2010 | Als zutiefst unsozial kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband das heute vom Bundeskabinett beschlossene Sparpaket. Die Bundesregierung nehme einen Anstieg der Armut in Deutschland bewusst in Kauf und treibe den sozialen Keil immer tiefer in die Gesellschaft. Der Verband appelliert an die Bundestagsabgeordneten, die Zwei-Klassen-Politik der Bundesregierung zu stoppen und gegen das Haushaltsbegleitgesetz zu stimmen. Zur Konsolidierung des Haushalts fordert der Paritätische vor allem die Beseitigung von Steuerprivilegien wie etwa für Erben und Vermögende.


Erklärung des Paritätischen zur aktuellen Diskussion um die Aussetzung des Zivildienstes // Verband fordert Ausbau des Freiwilligensektors

30.08.2010 | Zu der aktuellen Debatte um die Aussetzung des Zivildienstes erklärt der Vorsitzende des Paritätischen Gesamtverbandes Eberhard Jüttner: „Sollte der Zivildienst ausgesetzt werden, dann muss zur Kompensation der Freiwilligensektor dringend ausgebaut und besser finanziell gefördert werden. Einer Generation von jungen Männern entgeht ohne den Zivildienst eine soziale Lernstufe, der Zugewinn, den man durch gelebte Mitmenschlichkeit macht. Wir wissen, wenn sich Jugendliche zwischen 16 und 20 im sozialen Kontext engagiert haben, sind sie auch später eher bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Der Zivildienst ist für junge Männer ein ganz wichtiges Instrument der Berufsorientierung. Viele junge Männer sagen, erst nach ihrem Zivildienst sei für sie ein Beruf im sozialen Bereich denkbar gewesen.


Unabhängigkeit in der Selbsthilfe: Forum chronisch kranker und behinderter Menschen im Paritätischen Gesamtverband und BAG Selbsthilfe veröffentlichen 2. Jahresbericht zum Monitoring-Verfahren

20.07.2010 | Unabhängigkeit und Neutralität sind seit Jahren ein wichtiges Thema bei den Mitgliedsverbänden der BAG SELBSTHILFE und des FORUMs chronisch kranker und behinderter Menschen im PARITÄTISCHEN Gesamtverband. Dies gilt insbesondere für den Umgang mit der Pharmaindustrie. Aus diesem Grunde haben die BAG SELBSTHILFE und das FORUM im PARITÄTISCHEN Leitsätze erarbeitet, die die Grenzen des Zulässigen aufzeigen. Die Einhaltung dieser Leitsätze wird durch das sogenannte Monitoring- Verfahren gesichert, in dem mögliche Verstöße überprüft werden. Um zukünftige Verstöße zu vermeiden, beraten die Monitoring-Ausschüsse zudem die Mitgliedsverbände. Die Eigenmittel der chronisch kranken und behinderten Menschen, die die Selbsthilfeorganisationen tragen, reichen oftmals nicht aus, die Vielzahl ihrer Aktivitäten zu finanzieren.


Schwarz-gelbes Abrisskommando: Scharfe Kritik des Paritätischen an geplanten Wohngeldkürzungen zu Lasten der Ärmsten

05.07.2010 | Als „Sparen mit der Abrissbirne“ kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die Pläne des Bundesbauministeriums, die Wohngeldzahlungen des Bundes um 40 Prozent zu kürzen. Hunderttausende Familien würden so bewusst und mutwillig in Hartz IV und damit in Armut getrieben. Der Verband warnt vor dem sozialen Verfall in den Kommunen und fordert von der Bundesregierung eine Revision des gesamten Sparpaketes.


Neues Kontopfändungsschutz-Gesetz tritt am 1. Juli 2010 in Kraft

02.07.2010 | Zum 1.7.2010 tritt das Gesetz zur Reform des Kontopfändungsschutzes in Kraft, welches Verbesserungen für die Privatschuldner/innen, aber auch zusätzliche Belastungen für Schuldnerberatungsstellen mit sich bringen wird. Im Vergleich zur bisherigen Rechtslage bietet das neue Gesetz eine deutliche Verbesserung des Schuldnerschutzes für die Inhaber eines Girokontos. Aber es gibt auch eine Reihe noch offener Fragen wie etwa das Recht auf ein "Girokonto für Jedermann".


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