Szene aus Theaterstück. Mehrere junge Menschen. In der Mitte ein Brautpaar.

Ankommenspatenschaft mal anders

Kölner Schauspielschüler/-innen und junge Geflüchtete erarbeiten Theaterstück

Mit ihrem Innovationspreis zeichnet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen neue, kreative Ideen zur Förderung von bürgerschaftlichem Engagement aus. 2018 standen kulturelle Projekte im Mittelpunkt. Einen Anerkennungspreis erhielt der Verein Ceno – Die Paten aus Köln, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW. Er überzeugte mit dem Integrationsprojekt „Der Geschmack von Sprache“. Im Rahmen von Ankommenspatenschaften entwickelten Schauspielschüler/-innen und junge Geflüchtete gemeinsam ein Theaterstück.

Begegnung ermöglichen


Ankommenspatenschaften ermöglichen Begegnung und erleichtern Geflüchteten das Zurechtfinden im neuen Land. Wie eine solche Patenschaft gestaltet wird, bleibt den Teilnehmenden überlassen. Manche erkunden gemeinsam die Stadt, andere kochen zusammen oder treiben Sport.

Kreative Umsetzung von Patenschaften


Wie vielfältig und kreativ Ankommenspatenschaften umgesetzt werden können, zeigt das Projekt von Ceno – Die Paten. Im Rahmen von  „Der Geschmack von Sprache“ bringt der Verein Schüler/-innen der Arturo Schauspielschule Köln mit jungen Geflüchteten zusammen. Nach einem vorbereitenden Seminar zum Thema interkulturelle Sensibilisierung erarbeiten sie gemeinsam ein Theaterstück. Mit Hilfe von Schauspiel, Tanz und Gesang stellen sie ein Thema aus dem Leben der Geflüchteten dar, geben tiefe Einblicke in die verschiedenen Lebensgeschichten und spielen mit Vorurteilen. Die Schauspielschüler/-innen erweitern so ihren Horizont und die jungen Geflüchteten lernen Gleichaltrige kennen, mit denen sie sich identifizieren und austauschen können.



Bild: ©Ceno – Die Paten