(v. l.) Ralf Jenders (Begegnungszentrum für Ausländer und Deutsche Ibbenbüren), Bernhard Jäschke (Lernen fördern e. V.), die neue Geschäftsführerin Bärbel Brengelmann-Teepe, Norbert Klapper, Marianne Deitmar (Der Kreisel e. V. Emsdetten), Erika Hergemöller (Stroetmanns Fabrik Emsdetten) sowie der scheidende Geschäftsführer Hans-Peter Metje – alle in corona-gemäßem Abstand.

Führungswechsel beim Paritätischen

“Unser heutiges Treffen ist ein ganz besonderes,“ führte Norbert Klapper zu Beginn seiner Begrüßung anlässlich der 163. Vorstandssitzung der Kreisgruppe Steinfurt des Paritätischen aus. Nach Erledigung der üblichen Formalien lautete der Tagesordnungspunkt 2: „Vorstellung der neuen Kreisgruppengeschäftsführerin Bärbel Brengelmann-Teepe.“ Sie hat den jüngsten Schritt ihrer beruflichen Karriere von den Ledder Werkstätten zum Paritätischen bereits Anfang des Monats vollzogen. Neben der Geschäftsführung der Kreisgruppe Steinfurt nimmt die Diplom-Sozialpädagogin die Aufgaben der Fachreferentin „Tagesangebote für Kinder“ wahr. Nach der gegenseitigen Vorstellung hieß Norbert Klapper sie im Namen des Vorstandes willkommen: „Wir freuen uns sehr auf unsere Zusammen-arbeit.“ Sie habe in nun fast drei Wochen einen Eindruck von den vielfältigen Aufgaben bekommen, die sie erwarten, sei zuversichtlich und überzeugt, am richtigen Platz angekommen zu sein, teilte Bärbel Brengelmann-Teepe die positiven Erwartungen. 

Nach Abarbeitung der vorliegenden  Tagesordnung, wandte sich Norbert Klapper an Peter Metje, für den die 163. zugleich die letzte Vorstandssitzung war. Seit Gründung der Kreisgruppe Steinfurt des Paritätischen (damals noch DPWV) war er der Geschäftsführer und hatte – wie beim Paritätischen üblich – über den Kreis Steinfurt hinaus und zum Teil landesweit Aufgaben im Verband. Er musste es aushalten, dass der Verband 1980 – jedenfalls auf der Kreisebene -  alles andere als mit offenen Armen empfangen wurde. Aber er wäre nicht er gewesen, hätte er sich entmutigen lassen. In den zurückliegenden 30 bis 40 Jahren stellte sich nach und nach der Erfolg der stets sachbezogenen Arbeit ein, die er gemeinsam mit dem jeweiligen Vorstand geleistet hatte: Der Paritätische war etabliert und arbeitet seither sowohl mit den anderen Wohlfahrtsverbänden, den Kommunalverwaltungen einschließlich der Kreisverwaltung, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe und den zuständigen Ministerien auf der Landes- und der Bundesebene als auch mit den politischen Parteien, und zwar ebenfalls auf kommunaler, Landes- und Bundesebene, zusammen.

Als wenig hilfreich, so Peter Metje, habe er dagegen seine zeitweise gleichzeitige Mitgliedschaft und Mitarbeit in einer Partei erlebt, wobei er betonte, „egal in welcher.“ Norbert Klapper bedankte sich – zugleich im Namen seiner Vorstandskolleginnen und –kollegen für die äußerst engagierte Arbeit des Ende August ausscheidenden Geschäftsführers. „In den 25 Jahren, in denen ich mit dir zusammenarbeitete, habe ich mich oft gefragt, ob du dir nicht zu viel zumutest.“ Und was den Ruhestand anbelangt, machte er Hoffnung: „Zunächst fühlt es sich an wie Urlaub.“

Foto: (v. l.) Ralf Jenders (Begegnungszentrum für Ausländer und Deutsche Ibbenbüren), Bernhard Jäschke (Lernen fördern e. V.), die neue Geschäftsführerin Bärbel Brengelmann-Teepe, Norbert Klapper, Marianne Deitmar (Der Kreisel e. V. Emsdetten), Erika Hergemöller (Stroetmanns Fabrik Emsdetten) sowie der scheidende Geschäftsführer Hans-Peter Metje – alle in corona-gemäßem Abstand.